Fussball
Bezirksligist SG Alsenztal sucht noch nach der Form
„Aktuell fehlt uns auch das nötige Quäntchen Glück, das Du benötigst, um dann eben auch einmal ein enges Spiel für Dich zu entscheiden“, sagt Bernd Döring, der Sportvorsitzende der SG Alsenztal. Am vergangenen Wochenende machte der aktuelle Tabellensiebte in der Heimbegegnung gegen den momentanen Spitzenreiter TuS Hackenheim eine gute Partie.
„Eigentlich muss das Spiel unentschieden ausgehen, wir hätten einen Punkt auf jeden Fall verdient“, befindet Döring im Rückblick auf die letzte Partie. Doch letztlich gewann Hackenheim mit 2:1. „Der Gegner hat ein umstrittenes Tor erzielt, bei uns ist der Ball bei einer Torchance in der 92. Minute an die Lattenunterkante und dann eben nicht hinter der Torlinie, sondern wieder im Feld aufgekommen“, erzählt Döring und zuckt nur mit den Schultern. „So ist es eben, wenn alles ein bisschen zusammenkommt. Die Waagschale neigt sich derzeit öfter zum Gegner.“
Abstiegskampf wohl kaum vermeidbar
Der Sportvorsitzende der SG macht klar: „Natürlich sind wir hinter unseren eigenen Erwartungen zurück.“ Die SG wollte eigentlich im kommenden Jahr in der Aufstiegsrunde mitmischen. „Nicht, weil wir in die Landesliga aufsteigen wollen. Nein, wir wollten uns so einfach keine Gedanken um den Abstiegskampf machen“, sagt Döring.
Die Bilanz des Teams liest sich bislang aber nicht gut. Aus den bisherigen acht Spielen holte die SG Alsenztal nur einen einzigen Sieg. Am 21. August feierte das Team von Trainer Maximilian Bauer einen 8:2-Erfolg. Hinzu kamen zwei Punkteteilungen bei Karadeniz Bad Kreuznach und zu Hause gegen den TSV Lalo-Laubenheim. Beide Spiele endete 2:2. „Klar ist, dass wir in den nächsten Spielen punkten müssen, weil es Partien gegen Gegner sind, die wohl auch in der unteren Tabellenhälfte landen“, sagt Döring.
Stammspieler fehlen verletzt
Bei der SG Alsenztal sind weiterhin einige Akteure, die Coach Bauer dringend bräuchte, verletzt. Dennis Weber oder Paul Maczka fehlen verletzt. Außerdem ist schon seit Saisonbeginn Keeper Jannik Gerlach, der sich in einem Freundschaftsspiel verletzte, außer Gefecht. „Das ist schon eine große Schwächung“, sagt Döring, der weiter betont: „Wir haben viele junge Spieler in der Mannschaft, aber da fehlt es noch an Erfahrung. Das haben wir jetzt in den vergangenen Spielen schon gemerkt.“
Am Sonntag muss die SG Alsenztal um 15.30 Uhr bei der TSG Planig ran. „Das Hinspiel haben wir mit 3:6 verloren. Da haben wir noch etwas gutzumachen“, sagt Döring. „Wir wollen an die Leistung vom letzten Spieltag anknüpfen, vielleicht gelingt uns dann diesmal der Dreier. Wir wollen versuchen, mit einem Sieg den Abstand auf die vorderen Platzierungen nicht noch größer werden zu lassen“, sagt der Sportvorsitzende.
Kibo empfängt Winnweiler
In der Bezirksliga Westpfalz Nord hat die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg mit dem 1:0 unter der Woche zu Hause im Nachholspiel gegen den FV Weilerbach den Platz in der Spitzengruppe gefestigt. Der Tabellenzweite empfängt nun am Sonntag, 15 Uhr, den FC Phönix Otterbach. Die Partie der SG gegen den aktuellen Ligafünften ist ein kleines Spitzenspiel. Otterbach hat ein bisschen mehr Druck, gingen die vergangenen vier Partien allesamt verloren.
Derbyzeit ist derweil am Sonntag, 15 Uhr, auf dem Schillerhain in Kirchheimbolanden. Dort empfängt der SVK den ASV Winnweiler. Die Rollen sind klar verteilt. Kirchheimbolanden, aktuell Ligadritter, ist gegen den Ligavorletzten klarer Favorit. SVK-Spielertrainer Timo Riemer hat wohl alle Leistungsträger im Donnersberg-Duell zur Verfügung. Der ASV Winnweiler peilt unterdessen eine Überraschung an.