Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: Kommt die Raab-Truppe noch einmal zurück?

Gegen Weselberg gab’s für Nils Raab und seine SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg nichts zu holen.
Gegen Weselberg gab’s für Nils Raab und seine SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg nichts zu holen.

In der Abstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga Westpfalz geht es für den ASV Winnweiler weiter um sehr viel. Das Team von Spielertrainer Waldemar Schneider gewann am vergangenen Wochenende sein Heimspiel gegen die SG Rieschweiler II mit 2:0. Nun wartet am Samstag schon das nächste Endspiel auf das Schneider-Team.

Trotz des wichtigen Erfolgserlebnisses steht der ASV weiter auf einem Abstiegsplatz. Winnweiler belegt aktuell Rang sechs in der Neunerliga. 13 Punkte haben Schneider und seine Spieler bislang geholt. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt für Winnweiler aber nur zwei Punkte. Und am Samstagnachmittag winkt nun für den ASV der Sprung auf einen Nichtabstiegsrang. Denn Winnweiler trifft um 16 Uhr auswärts auf die SG Oberarnbach/Obernheim-Kirchenarnbach/ Bann, die mit 15 Zählern momentan den ersten Nichtabstiegsrang in der Bezirksliga belegt. „Für uns sind alle Spieler, die noch kommen kleine Finalbegegnungen, wir wollen sie alle gewinnen“, sagt Schneider, der wohl wieder den Kader zur Verfügung hat, der zuletzt gegen Rieschweiler zu überzeugen wusste.

Bei aktuell zehn Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz kann unterdessen die SG Rockenhausen/Dörnbach die kommenden Begegnungen in der Abstiegsrunde in der Bezirksliga Westpfalz locker angehen. Das Ziel des Teams von Spielertrainer Valon Lukaj ist es, den ersten Tabellenplatz bis zum Schluss zu verteidigen. Sechs Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz haben die SG-Akteure schon. Die SG geht als Favorit in das Auswärtsspiel am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Rieschweiler II, die selbst unter großem Zugzwang steht.

Raabs Team beim Tabellenzweiten

In der Meisterschaftsrunde in der Bezirksliga Westpfalz bekam die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg am vergangenen Samstag von Spitzenreiter SC Weselberg die eigenen Grenzen aufgezeigt (0:3). Am Sonntag dürfte sich nun entscheiden, ob das Team von Trainer Alexander Raab noch ein Wörtchen mit um den Aufstieg sprechen kann. Die Finkenbacher, die aktuell mit 21 Punkten Dritter sind, müssen nämlich auswärts beim Zweiten SG Knopp/Wiesbach antreten. Auch wenn die Platzherren vor der Begegnung, die um 15.15 Uhr beginnen soll, hinter Tabellenführer SC Weselberg stehen, gelten sie als klarer Titelkandidat. Der Grund: Die SG Knopp/Wiesbach hat vor der Runde viel investiert. Mit zahlreichen höherklassigen Spielern im Kader will der Klub offenbar mit aller Macht in die Landesliga. „Das sind andere Welten“, sagt Raab und macht klar: „Wir sollten nicht vergessen, wo wir herkommen. Vor ein paar Jahren haben wir noch B-Klasse gespielt. Deshalb: So wie die Runde bislang verlaufen ist, ist das fantastisch für uns gewesen. Wir wollen natürlich nichts verschenken, aber Favorit sind wir gegen Teams wie Knopp/Wiesbach sicher nicht.“ Momentan hat die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg fünf Punkte Rückstand auf den nächsten Gegner. Bei einer Niederlage wäre wohl auch der zweite Tabellenplatz kein Thema mehr.

Der SV Kirchheimbolanden muss am Sonntag, 15.15 Uhr, auswärts beim SC Weselberg ran. Der Spitzenreiter hat Respekt. „Kibo ist sehr spielstark“, sagt SC-Coach Felix Assel. In der Bezirksliga Nahe steht die SG Alsenztal auf einem Abstiegsrang und ist am Wochenende spielfrei.

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