Eisenberg RHEINPFALZ Plus Artikel BBS Donnersbergkreis: Abiturienten erhalten Abschlusszeugnisse

Die Absolventen, hintere Reihe (von links): Robin Gerber, Enrico Hinkel, Tobias Neumes, Jana Joop, Nico Zinn, Bastian Siegel, Ce
Die Absolventen, hintere Reihe (von links): Robin Gerber, Enrico Hinkel, Tobias Neumes, Jana Joop, Nico Zinn, Bastian Siegel, Ceren Türkoglu, Amandus Macke. Vordere Reihe (von links): Emily Frison, Lena Kern, Nina Torwesten, Meleknur Tandogan, Türkoglu Ceyda, Luca Weigand, Tim Kaminski.

Die Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums der Berufsbildenden Schule (BBS) Donnersbergkreis in Eisenberg haben ihre Abiturzeugnisse auf der Bühne des Restaurants MAX in Winnweiler entgegennehmen können.

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ – mit den Worten des griechischen Philosophen Heraklit ließ Tobias Fleckenstein, Leiter des Beruflichen Gymnasiums, die vergangenen drei Jahre in der Oberstufe Revue passieren. Drei Jahre, die vor allem durch Online-Unterricht, Videokonferenzen, Abstand und Masken geprägt waren.

Starke Gemeinschaft trotz Corona

Die „anfänglich riesige Freude“, morgens länger schlafen zu können, die die Abiturienten Robin Gerber, Nina Torwesten und Jana Jopp in ihrer Rede betonten, wich jedoch schnell Ernüchterung. Doch trotz dreier Jahre, in denen die Abiturienten coronabedingt nur wenige Fahrten und Aktivitäten erleben durften, wuchsen sie zu einer starken Gemeinschaft zusammen, die an diesem Abend in toller Atmosphäre im Restaurant MAX in Winnweiler zu spüren war.

Dass die Abiturienten doch auch in dieser von Corona geprägten Zeit nie aufgaben an sich zu glauben, stellten die beiden Stammkursleiterinnen Kerstin Bollmann und Katja Baumann heraus. Auch für die Zeit nach der Schule, in der sich die Welt „nicht mehr im 45-Minuten-Takt“ drehe und „kein Gong mehr die Pausen oder den freien Nachmittag einläutet“, wünschten sie ihren Schützlingen die Zuversicht, getreu dem Motto: „Don’t stop believing“, auf ihren Lebenswegen mit all den Umwegen, Aufgaben und Verantwortungen umgehen zu können und nie den Glauben an sich selbst zu verlieren.

„Neid“ vieler Gymnasien

Dass es eben diese Umwege im Leben gebe, betonte auch Schulleiter Matthias Frietsch. Mit dem höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss in Deutschland seien sie nun an einer Kreuzung angelangt, an die sie ihre Lehrer und Eltern begleitet haben. Gut gerüstet seien sie vor allem durch die „speziellen Kenntnisse in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre“ sowie dem Fach Informationsverarbeitung, „um das uns viele allgemeinbildende Gymnasien beneiden“. Welchen Weg die Abiturienten jetzt gehen werden – sei es eine Ausbildung oder ein Studium –, dafür wünschten ihnen alle Anwesenden viel Erfolg.

Die Absolventen

Emily Frison (Kerzenheim), Robin Ronald Gerber (Grünstadt), Enrico Hinkel (Carlsberg), Jana Jopp (Carlsberg/Preis für vorbildliches Verhalten und Einsatz in der Schulgemeinschaft), Tim Kaminski (Hettenleidelheim/Preis Jahrgangsbester), Lena Kern (Bockenheim), Amandus Macke (Obersülzen), Tobias Neumes (Altleiningen), Bastian Siegel (Kirchheim), Nikolai Strickler (Carlsberg), Meleknur Tandogan (Grünstadt), Nina Torwesten (Bockenheim/Pierre-de-Coubertin-Preis), Ceren Türkoglu (Grünstadt), Ceyda Türkoglu (Grünstadt), Luca Tom Weigand (Hettenleidelheim/Scheffelpreis), Nico Zinn (Carlsberg)

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