Donnersbergkreis Babbel-Yoga mit „Meister Maddin“

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KIRCHHEIMBOLANDEN. Einen heiteren Abend erlebten 300 Personen am Samstag in der Stadthalle an der Orangerie in Kirchheimbolanden mit „Meister Maddin“. Der aus dem Fernsehen bekannte hessische Comedian Martin Schneider unterhielt sein Publikum mit einer Einführung in das von ihm entwickelte Babbel-Yoga.

Sein bekanntes „Hallo, ich bin der Maddin“ und ein paar seiner typischen Grimassen reichten aus, um den Saal erstmals zum Lachen zu bringen. Anschließend hatte der Comedian keine Probleme, die Halle den ganzen Abend lang bei Laune zu halten. Sein Programm rankte sich rund um das Wellness-Thema Yoga. Er ließ die Anwesenden wissen, dass er nach seiner Erleuchtung durch den Yoga-Guru Lach-Babba aus dem Lach- und Heul-Yoga und dem männlichen „Dummbabbeln“ das hessische Babbel-Yoga entwickelte, natürlich „inderaktiv im Indernet“. „Männer haben eine natürliche Begabung für diese Yoga-Variante,“ sagte er, „aber auch Frauen können sie problemlos lernen. Sie müssen den Männern nur zuhören. Mit dem Babbel-Yoga sind die Zeiten vorbei, in denen Frauen ihre Lippen aufspritzen müssen. Babbel-Yoga ist ein natürliches Fratzen-Lifting und kostet keinen Cent“. Mit ersten Übungen führte der „Meister“ in seinen Workshop zum Erlernen dieser Yoga-Variante ein. „Der Babba schlabbert die Schbarschelhabbe mit seinem Schlabberlabbe“, musste geübt werden, bis der „Meister“ zufrieden war. Gesteigert wurde das durch „Nach dem Schbarschelschlabbern mit dem Schlabberlabben will der Babba seine Schlabbe habbe“. Mit alten „hessisch-indischen Weisheiten“ seiner „Omma“ wie : „Die Seele einer Frau und das Innere einer Lewwerworscht bleiben ewig unerforscht“, würzte er seine Übungen. Er ließ Beruhigungs- und Entspannungs-Mantras wie „Baaadeschaaauum“ anwenden und vermittelte, dass man die Wirkung harter Schimpfworte umkehren kann, indem man sie entschleunigt und zum Ende „hessisch-lächelnd“ weich werden lässt. Am Beispiel trainiert wurde das mit „Schscheeeiiise“ und „Arschlöschelsche“. Mit der Gorilla-Übung, dem röhrenden Hirsch für Männer und dem Nusshörnchen für Frauen ging es dann ins „Gammamalmache-Gammasudra“. Einige Ratschläge, wie man seine Energie aus dem Wurzel-Schakra nach oben holen kann und weitere Weisheiten seiner „Omma“ wie „Das Menschenleben ist so kurz, es geht vorbei, schnell wie ein Furz“ rundeten seine Einführung ins Babbel-Yoga ab. Den Zuhörern gefiel es. „Das war absolut super. Ich habe ihn schon mehrfach mit früheren Programmen gesehen“, sagte Elwira Schmitt, die aus Worms in die kleine Residenz gekommen war, und befand: „In dieser nicht so riesigen Halle und seiner Art, die Leute zum Mitmachen zu bewegen, hat er mir wesentlich besser gefallen, als in riesigen Hallen in früheren Shows.“ Auch Schneider zeigte sich nach Ende der Veranstaltung gut gelaunt, als er sich von den Besuchern für Fotos oder Selfies ablichten ließ. „Das war hier ein tolles Publikum“, sagte er gegenüber der RHEINPFALZ und fügte an: „Ich hoffe, dass sie nun zu Hause fleißig die Übungen machen, die sie hier gelernt haben. Bei allem Spaß steckt da viel Wahrheit drin.“

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