Dreisen
„Bürgerstiftung am Donnersberg“ will Mühlrad in der Ortsmitte restaurieren
Die Ortsgruppe Dreisen der „Bürgerstiftung am Donnersberg“ nimmt Fahrt auf. Die Resonanz ist groß, das Interesse im Dorf vorhanden. „Wir wollen auch in Zukunft die Möglichkeit schaffen, dass die Menschen im Ort sich ungezwungen treffen können und somit die Dorfgemeinschaft fördern“, betont Jürgen Bumb, Vorsitzender der Ortsgruppe.
Als bislang größtes und anspruchsvollstes Vorhaben gilt die Sanierung des Mühlrads in der Dorfmitte. Das Bauwerk erinnert an die bedeutende Mühlengeschichte des Ortes. Einst gab es in Dreisen fünf Mühlen; auf der Lohmühle wurde sogar mit Wasserkraft Strom erzeugt. Auch zwei Müller seien früher im Ort tätig gewesen, berichtet der frühere Ortsbürgermeister Ralph Molter. Vor diesem historischen Hintergrund entstand Ende der 1980er-Jahre beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ ein wasserbetriebenes Mühlrad im Ortszentrum. Mittlerweile hat jedoch der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen, sodass das Mühlrad erneuert werden muss. Die Bürgerstiftung möchte sich dieser Aufgabe annehmen und will mit verschiedenen Aktionen Geld für die Restaurierung sammeln.
Die Ortsgruppe plant weitere Aktivitäten. Am Samstag, 15. August, soll es auf der Tennisanlage ein Sommerfest geben. Zudem soll die Bevölkerung aktiv eingebunden werden: Für einen geplanten Jahreskalender werden Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Dreisen aus ihrer persönlichen Perspektive zu fotografieren. Gesucht werden Motive, die das Dorf und seine Einbettung in die Natur zeigen. Die schönsten Aufnahmen sollen im Kalender veröffentlicht werden.