Donnersbergkreis Auswärts-Ladehemmung beenden

«WINNWEILER.» Bei der 1:2-Niederlage am vergangenen Montagabend gegen den TuS Rüssingen kassierte Verbandsligist ASV Winnweiler seine 18. Saisonniederlage. Trotzdem sah ASV-Trainer Jürgen Giehl einen ordentlichen Auftritt seiner Mannschaft. Der gute Eindruck soll nun morgen um 15 Uhr im Auswärtsspiel bei der SG Rieschweiler bestätigt und möglichst die ersten Auswärtspunkte in diesem Jahr eingefahren werden.
„Wir hatten einen klaren Überhang an Torchancen und müssen mit dem zweiten oder dritten Tor den Sack zu machen“, resümiert Giehl noch einmal das Rüssingen-Spiel. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, und die Mannschaft war schon geknickt, dass nichts Zählbares hängen geblieben ist“, schiebt er nach. Das soll nun gegen den Ex-Oberligisten besser werden. Der hat unter der Woche sein Nachholspiel gegen Hauenstein mit 2:0 gewonnen, steht aber immer noch auf Platz 13, was bei möglichen fünf Absteigern ein Abstiegsplatz wäre. Ein lockeres Aufspielen zum Saisonende ist also nicht zu erwarten. Rieschweiler wird die noch nötigen Punkte für den Klassenerhalt unter anderem gegen den schon ziemlich abgeschlagen Tabellenfünfzehnten aus Winnweiler holen wollen. Doch Jürgen Giehl gibt sich optimistisch, wenn sein Team an die Leistung vom Montag anknüpfen kann. „Wir wollen was mitnehmen, müssen dafür aber unsere Torchancen nützen.“ Gerade auswärts hat das in dieser Saison noch nicht so wirklich gut geklappt. 16 Treffer hat der ASV Winnweiler in der Fremde erzielt, aber in neun von 14 Spielen nur ein oder kein Mal getroffen. Die Verbandsligabilanz gegen die SG Rieschweiler ist allerdings vielversprechend. In den bisherigen fünf Begegnungen gab es erst eine Niederlage. In der Hinrunde siegte der ASV nach Blitzstart mit 4:1 und Giehl sagte: „So geht’s, wenn man die erste Chance gleich reinmacht“. Das könnte dann auch das Motto für das morgige Spiel sein. Allerdings muss er personell wieder improvisieren, Waldemar Schneider hat sich am Montag verletzt.