Donnersbergkreis Ausgeglichenheit als große Stärke

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WINNWEILER. Kurz vor der neuen Saison blickt der Tischtennisclub Winnweiler noch voller Stolz auf die größten Erfolge seiner Vereinsgeschichte zurück, die in der abgelaufenen Spielzeit erzielt wurden. Zwei Meisterschaften, vier Aufstiege durch gewonnene Relegationsspiele und ein Pokalsieg, so lautet die wohl so schnell nicht mehr zu steigernden Erfolgsbilanz des Winnweilerer Vereins, der mit diesen Ergebnissen auch der erfolgreichste Club im Donnersbergkreis ist.

Doch das ist alles Schnee von gestern, wenn in wenigen Tagen die neue Saison beginnt und die volle Konzentration den Spielen in den höheren Klassen gilt. Für die meisten der Spielerinnen und Spieler sind diese nämlich Neuland, haben klassenmäßig so hoch noch nicht gespielt. Der Trainingsbetrieb ist bereits in vollem Gange, die Spieler natürlich hoch motiviert und voller Ehrgeiz. Die verdiente Meisterschafts- und Aufstiegsfeier auf dem Falkensteiner Hof nur noch bleibende Erinnerung. Erfreulich für den Verein, dass neben Heimkehrer Christian Müller, Neuzugang vom TTC Sand, der bis vor drei Jahren schon einmal für Winnweiler spielte, kein Weggang zu verzeichnen ist. Die Mannschaften sind somit eingespielt, kennen sich, was besonders auch für die Doppelbesetzungen von Vorteil sein sollte. Nach Einschätzung des Ersten Vorsitzenden Gunter Franck und des Schriftführers Alexander Geißler ist für alle Mannschaften der Klassenerhalt das angestrebte Ziel. Das I-Tüpfelchen der vergangenen Erfolgssaison ist jedoch die junge Erste Damenmannschaft mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren. Ungeschlagen, aber mit einem Unentschieden mehr als Meister TTC Germersheim erreichte sie die Vizemeisterschaft in der 1. Pfalzliga und somit die Relegation. Das Entscheidungsspiel gegen den Saarland-Vertreter DJK Heusweiler wurde klar mit 8:3 gewonnen, der Aufstieg in die Oberliga war perfekt. „Die waren halt noch nervöser als wir“, gibt Katharina Dinges zu. „Es ist schwer, eine Prognose abzugeben, doch der Klassenerhalt müsste zu schaffen sein. Wir kennen in der Oberliga schon einige Mannschaften und ihre Spielerinnen von den Turnieren“, so Dinges, die in der Ausgeglichenheit der Mannschaft einen Vorteil sieht. Außerdem steht mit der Ü40-Südwestmeisterin, Tanja Schultz, eine erfahrene ehemalige Regionalligaspielerin im Team.

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