Donnersbergkreis Aufzüge stehen weiter still
Technische Mängel haben nach Angaben der Deutschen Bahn AG dazu geführt, dass die neuen Aufzüge am Hauptbahnhof Frankenthal und am Haltepunkt Süd Frankenthal immer noch oder wieder stillstehen. Einen Termin, wann die Anlagen endlich funktionieren werden, könne man nicht nennen, sagte dazu ein Sprecher der zuständigen Bahn-Pressestelle in Frankfurt.
Kritische Nachfragen von Bahn-Kunden zu dem Thema gibt es immer wieder. Zuletzt hatte RHEINPFALZ-Leser Diethard Frenz aus Frankenthal das Thema angesprochen. „Als überzeugter Bahnfahrer habe ich aufmerksam die Entwicklung des Umbaus/Neubaus von Frankenthal Hauptbahnhof und Frankenthal Süd verfolgt“, schrieb er der Redaktion. Auffällig sei, dass die Aufzüge dort noch nicht funktionierten. Der Haltepunkt Süd ist seit 14. Juni 2015 in Betrieb. Der neue Aufzug dort, der die Bahnsteige 2 und 3 via Schneckennudel-Fußgängerbrücke an die Stadt anbinden soll, sei wegen technischer Mängel nicht Tüv-abnahmefähig gewesen, sagte der Bahnsprecher. In solchen Fällen könne es auch um Kleinigkeiten gehen: „Die Beleuchtung zum Beispiel muss eine bestimmte Lichtstärke haben; für die Schließzeiten von Türen gibt es Normen.“ Wo genau es im Fall Frankenthal „geklemmt“ habe, wisse er nicht, sagte der Sprecher der DB AG. Jedenfalls habe der Lieferant nachgebessert, „und Mitte November haben wir den Aufzug in Betrieb genommen“. Kurze Zeit später habe man ihn aber wieder sperren müssen: wegen eines Defekts an der eingebauten Notrufanlage. Die sorge dafür, dass bei Bedarf eine Telefonverbindung zu Notfallzentralen in Mainz oder Frankfurt hergestellt werde. „Im Moment haben wir da aber eine Störung“, erklärte der Sprecher. Wann dieser Fehler behoben sei, könne man derzeit nicht sagen. Die Umbauarbeiten im Hauptbahnhof sind nach Angaben des Bahnsprechers weitgehend abgeschlossen. Die technische Abnahme der zwei Aufzüge sei für einen Termin „wenige Tage vor Weihnachten“ vorgesehen gewesen. Aber hier seien noch Mängel festgestellt worden, die der Tüv so nicht hätte durchgehen lassen. Folge: Auch in diesem Fall sei der Hersteller zur Nachbesserung aufgefordert worden; dazu gebe es „sehr ernste Gespräche“. Einen Termin, wann die Probleme beseitigt seien, könne man derzeit nicht nennen. Die Bahn sei sich bewusst, dass Kunden diese Abläufe kritisch sähen, sagte der Bahnsprecher. Solche Pannen seien „ein bisschen peinlich für alle Beteiligten. Als Unternehmen sehen wir das auch selbstkritisch.“