Donnersbergkreis Auch in Rockenhausen soll’s bald „funken“

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Auch Rockenhausen soll im Stadtgebiet einen freien W-Lan-Zugang ins Internet bekommen. Bei einer Informationsveranstaltung des FDP-Stadtverbandes zeigte sich die große Mehrheit der Anwesenden begeistert von der Möglichkeit, mit sogenannten Routern auch dort für eine kostenlose schnelle Internetanbindung für jedermann zu sorgen. In Kirchheimbolanden ist es der privaten Initiative „Freifunk Westpfalz“, die auf den Chaos-Computer-Club in Kaiserslautern zurückgeht, innerhalb kürzester Zeit gelungen, im gesamten Stadtzentrum das kostenlose Bürgernetz auszubauen (wir berichteten mehrfach).

Vertreter von „Freifunk Westpfalz“ informierten nun auch in Rockenhausen die rund 50 Anwesenden ausführlich über die technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten. Zur Abdeckung des gesamten Stadtbereiches seien etwa 100 bis 150 Router notwendig, die von Privat- oder Geschäftsleuten zur Verfügung gestellt werden müssen. In ihren einleitenden Worten machen der erste Stadtverbandsvorsitzende Sascha Schläfer und das Stadtratsmitglied Michael Vettermann für die Freien Demokraten deutlich, dass hier ein Schritt gegangen werden müsse, der zukunftsweisend sein werde. Freies W-Lan sei für eine Stadt wie Rockenhausen sinnvoll und bringe die Kommune deutlich weiter. Begrüßt wird die Initiative auch von Stadtbürgermeister Karl-Heinz Seebald (SPD). W-Lan in der Stadt sei ein Thema im Rahmen der derzeit laufenden Standortentwicklung. Kostenloses Internet ermögliche, Gästen direkt vor Ort zusätzliche Informationen bereitzustellen, etwa zu Öffnungszeiten, regionalen Angeboten oder Veranstaltungen. Auch für Gäste, die den gut frequentierten Wohnmobil-Stellplatz in Anspruch nehmen, sei freies W-Lan eine schöne Sache. Unterstützung für das Projekt hat Verbandsbürgermeister Michael Cullmann (SPD) zugesagt: Er stellt die Möglichkeit in Aussicht, W-Lan-Router an VG-Gebäuden zu installieren. (llw)

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