Donnersbergkreis Auch der Bienenfresser ist zurück

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Als letzter Zugvogel ist Mitte Mai auch der Bienenfresser aus Afrika in die Nordpfalz zurückgekehrt. Dafür legte der Vogel in vielen Nachtschichten knapp 5000 Kilometer zurück. Die ersten Heimkehrer wurden in der Sandgrube bei Eisenberg gesehen und gehört. Adolf Stauffer aus Winnweiler, Vogelkundler der Nabu-Kreisgruppe Donnersberg, freute sich sehr über die schon in den Tagen zuvor erwartete Beobachtung. Der Bienenfresser, dessen Ruf mit dem weich rollenden und mehrfach wiederholten „Prürr-Prürr-Prürr“ sofort ins Ohr geht, ist der farbenprächtigste einheimische Vogel. Sein buntes Federkleid übertrifft sogar den Eisvogel und den Wiedehopf. Er sei „ein echter Paradiesvogel, der das Herz des menschlichen Betrachters höher schlagen lässt“, so Stauffer. Bienenfresser brüten gesellig in selbstgegrabenen Röhren in steilen Sand- und Kieswänden. Der wenig freundliche Name stammt aus früheren Zeiten, als man diesen Vogel wegen seiner Jagd auf Bienen unerbittlich verfolgte. Dabei steht auf seiner Speisekarte wesentlich mehr – mit dem langen, abwärts gebogenen Schnabel fängt er auch Wespen, Hummeln, Hornissen, Käfer, Libellen und Schmetterlinge. Heute dürfen sich die Menschen über diese exotische Bereicherung der heimischen Vogelwelt freuen.

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