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ASV Winnweiler gelingt Pokalüberraschung
Mit diesem Kantersieg hätten wohl nur die allerwenigsten gerechnet. Der Fußball-A-Klassenvertreter, der ASV, unterstrich am Mittwochabend seine gute Frühform auch in dieser Pokalpartie. Das Team um Spielertrainer Waldemar Schneider besiegte vor 120 Zuschauern auf dem Kunstrasen am Rauhen Weg den favorisierten Landesligisten VfR Kaiserslautern überraschend deutlich mit 7:2 (2:1). „Dass wir ein Ergebnis in so einer Höhe schaffen gegen ein Team, das zwei Spielklassen höher angesiedelt ist, hatten wir natürlich nicht gedacht“, befand der ASV-Coach, der selbst als dreifacher Torschütze in seiner Mannschaft glänzte.
Der Außenseiter spielte aber von Beginn an locker und furchtlos auf. Die Zuschauer sahen ein Spiel auf Augenhöhe. Nach einer schönen Kombination brachte Schneider sein Team mit 1:0 (14).) in Führung. Der ASV blieb zunächst am Drücker. Srdjan Savic erhöhte nach 20 Minuten auf 2:0.
In der Folge wurde der VfR Kaiserslautern stärker und kam durch Timo Wagner zum 1:2 (41.). Vor der Halbzeitpause hatte Winnweiler auch noch Glück, dass der Landesligist nur einen Lattentreffer verzeichnen konnte. „Wichtig ist sicher gewesen, dass wir gut aus der Pause gekommen sind und die Treffer zum 3:1 und 4:1 zum richtigen Zeitpunkt gemacht haben“, so Schneider.
Ein untypisches Kopfballtor
Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff zappelte der Ball schon wieder im Tor des Landesligisten. Savic gelang das 3:1 (48.). Doch der VfR kam noch einmal auf. Nur 120 Sekunden nach dem dritten Gegentor erzielte Tobias Lauterbach das 2:3 (53.). Kaiserslautern war nun am Drücker. „Da hatte ich das Gefühl, dass das Spiel nun kippen könnte“, gab Waldemar Schneider später zu. Doch der Spielertrainer selbst sorgte nach einer Flanke von Lauro Mayer mit einem artistischen Schuss für das 4:2 (58.) und legte dann nur sechs Minuten später mit einem Kopfball, erneut nach Vorarbeit von Mayer, das 5:2 (64.) nach. „Ein Kopfballtor ist eher untypisch für mich, da habe ich mich dann selbst überrascht“, sagte der ASV-Coach. Letztlich sorgten Ricki Schancer (73.) und Burak Sevinc (78.) mit weiteren Toren für den Winnweilerer Kantersieg. „Dieser Erfolg gibt natürlich jetzt auch für die Liga weiter Selbstvertrauen“, sagte Schneider.
Göllheim spielt tapfer
Mit 1:4 musste sich der TuS Göllheim dem VfR Grünstadt geschlagen geben und schied damit aus dem Verbandspokal aus. In den ersten 20 Minuten spielten die Göllheimer sehr gut und hatten auch einige gute Tormöglichkeiten. Dann aber bekam der Vorderpfälzer Landesligist die Partie immer besser in den Griff. Armin Mujevic erzielte dann auch kurz vor der Pause die nicht unverdiente Führung für den favorisierten Landesligisten, der im zweiten Durchgang dann auch klar spielbestimmend war. Nicolas Bechtold erhöhte auf 2:0 (66.). Sascha Oberländer gelang aber quasi direkt im Gegenzug der Anschlusstreffer zum 1:2 (66.). Die Heimelf schaffte es aber in der Folge nicht, wirklich Druck aufzubauen. Der VfR machte es gut, und nur vier Minuten nach dem Gegentor erzielte Jurica Antonovic das 3:1 (70.). Kurz darauf erhöhte Mujevic auf 4:1 (72.). Göllheim spielte tapfer weiter, machte auf und hatte Glück, dass die Grünstadter eine Vielzahl von Konterchancen nicht mehr nutzten. Es blieb so beim 4:1 für den VfR Grünstadt.