Donnersbergkreis Aktuell: Warnstreik mit Kundgebung bei Borg Warner und Höll

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KIRCHHEIMBOLANDEN

. Um den derzeit laufenden Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen, ruft die IG Metall seit Ende Januar an unterschiedlichen Standorten in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland punktuell zu zu Warnstreiks auf. Nachdem Borg Warner in Kirchheimbolanden bereits am 29. Januar bestreikt wurde, sind die Beschäftigten heute zum zweiten Mal aufgefordert, ihre Arbeit niederzulegen. Bestreikt werden auch die Unternehmen Höll, ebenfalls Kirchheimbolanden, und Gienanth in Eisenberg. Geplant sind zwei Demonstrationszüge mit anschließender Kundgebung gegen 10.30 Uhr auf dem Römerplatz. Die Teilnehmer an den Demozügen treffen sich jeweils um 10 Uhr am Borg-Warner-Werk in der Marnheimer Straße und am Borg-Warner-Logistikzentrum eingangs des Industriegebietes. Die IG Metall fordert von den Arbeitgebern 5,5 Prozent mehr Geld, Bildungsteilzeit und Altersteilzeit. (red) In drei Orten des Donnersbergkreises wurden am Montagnachmittag die ersten heimkehrenden Kraniche gesichtet. In Dreisen, auf dem zu Marnheim gehörenden Elbisheimerhof und in Kirchheimbolanden hörte man zunächst ihr lautes, vielstimmiges Trompeten, ehe man sie dann in keilförmiger Formation vorbeifliegen sah. Die Kraniche waren in nordöstlicher Richtung unterwegs zu ihren Brutgebieten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wie die Nabu-Kreisgruppe mitteilt, wunderten sich alle Beobachter über die frühe Rückkehr. Allerdings, so die Vogelkundler, schwankt das Datum des Kranich-Heimzuges im Normalfall zwischen Mitte Februar und Anfang März. Ob man die Vögel ob ihrer auffallend frühen Heimkehr allerdings bereits als Frühlingsboten ansehen kann, ist laut derzeitiger Wettervorhersage eher zweifelhaft. Sicher ist aber, dass sie die Vorboten des eigentlichen Frühlingszuges gewesen sind. (as) Wie die Nabu-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe mitteilt, ist auf Straßen im Landkreis Alzey-Worms demnächst wieder mit wandernden Kröten zu rechnen. Betroffen ist die L 404 auf halber Strecke zwischen Wendelsheim und Mörsfeld und die K 4 ab der Wiesbachbrücke bis zur Abzweigung nach Nack. Warnschilder sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen vor Ort weisen auf die Gefahrenstellen hin. An Abenden mit Massenwanderung wird die Straße gesperrt, eine Umleitung ist dann ausgeschildert. Gefahr droht den Erdkröten vor allem beim Überqueren der Straßen. Selbst wenn sie nicht direkt überfahren werden, kann der Luftdruck der vorbeifahrenden Autos ihre Lungen zum Platzen bringen. (red)

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