Donnersbergkreis Aktuell: Leiter Jugendseelsorge wird neuer Pfarrer in Winnweiler
«Winnweiler.» Carsten Leinhäuser , der Leiter der Abteilung Jugendseelsorge im bischöflichen Ordinariat in Speyer und Diözesanpräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), wird neuer Pfarrer der Pfarrei Heilig Kreuz Winnweiler. Das teilt die bischöfliche Pressestelle in Speyer mit. Demnach wird Leinhäuser mit Wirkung zum 1. Oktober zum Pfarrer in Winnweiler ernannt. Er tritt die Nachfolge von Walter Fuhrmann an, der zum 1. Juli in den Ruhestand geht. Carsten Leinhäuser, Jahrgang 1979, kam im Saarland zur Welt. Nach dem Theologie-Studium in Mainz wurde er 2006 im Speyerer Dom zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Schifferstadt und Pirmasens. Im August 2010 übernahm er die Beratungs- und Informationsstelle Berufe der Kirche und das Referat Ministrantenseelsorge im Bistum Speyer. Seit 2014 ist er BDKJ-Präses, seit Januar 2015 ist er Leiter der Abteilung Jugendseelsorge im bischöflichen Ordinariat in Speyer und Diözesanjugendseelsorger. Im Januar war er zusammen mit über 50 jungen Erwachsenen aus den Bistümern Speyer, Limburg und Mainz beim Weltjugendtag in Panama. „Dankbar und mit einem weinenden Auge werde ich im Sommer den BDKJ und die Abteilung Jugendseelsorge verlassen“, teilt Leinhäuser auf seiner Seite im sozialen Netzwerk Facebook mit. Eine Zeit, die ihn geprägt habe. „Dankbar und mit einem lachenden Auge freue ich mich auf die Menschen in der Pfarrei Winnweiler“, so der Pfarrer weiter. Ein bisschen fühle er sich schon jetzt in der Region Zuhause. Grund: „Das Kolpinghaus in Falkenstein ist seit langem ein Stück Heimat für mich.“ Zwischendurch, von Juli bis September, werde er sich eine Sabbatzeit nehmen und seine Familie und Freunde in Brasilien besuchen. Die Pfarrei Heilig Kreuz besteht aus den ehemaligen Pfarreien Börrstadt, Imsbach, Lohnsfeld und Winnweiler. Gehrweiler und Sippersfeld sind neue Schwerpunktgemeinden der Dorferneuerung. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung des Innenministeriums hervor. Insgesamt wurden landesweit 27 Orte in den Kreis der Schwerpunktgemeinden aufgenommen. „Rund 22 Millionen Euro stehen in diesem Jahr zur Förderung von Dorferneuerungsmaßnahmen zur Verfügung. Mit dieser Summe können wichtige Projekte realisiert werden, die zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur in unseren Dörfern beitragen“, wird in der Mitteilung Staatssekretärin Nicole Steingaß zitiert, die auch auf Neuerungen hinweist. So werde der bisherige Fördersatz für private Vorhaben von 30 auf 35 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten erhöht und die Zuwendung von bisher maximal 20.452 Euro auf nunmehr maximal 30.000 Euro festgesetzt. Gehrweiler ist seit 1995 anerkannte Dorferneuerungsgemeinde und vorletztes Jahr mit einer Dorfmoderation in das Thema „Dorferneuerung“ wieder eingestiegen. Sippersfeld wiederum ist seit 1987 anerkannte Dorferneuerungsgemeinde und wie Gehrweiler seit 2017 wieder dabei. Die Anerkennung der 27 Gemeinden als Schwerpunktgemeinde erfolgt für die Dauer von acht Jahren. Mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde sei eine Art Selbstverpflichtung verbunden, sich der Dorferneuerung im besonderen Maße anzunehmen, so das Ministerium.