Donnersbergkreis Aktuell: „Hexen“ stecken Futtertrog in Brand

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Eisenberg

. Seine Hilfsbereitschaft brachte einen umsichtigen Spaziergänger gestern, wenn auch nur vorsorglich, ins Krankenhaus. Kurz vor 21 Uhr waren ihm und seinem Begleiter an einem Kuhgehege in der „Erdekaut“ in Eisenberg ein in Flammen stehender Unterstand aufgefallen. Die alarmierte Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Zuvor aber hatten die beiden Spaziergänger die Tiere in Sicherheit gebracht und versucht, den Brand selbst zu löschen. Hierbei hatte einer der „Ersthelfer“ zu viel Rauch eingeatmet und wurde deshalb ins Krankenhaus gebracht. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass Unbekannte das Stroh im Futtertrog angezündet und sich dann aus dem Staub gemacht hatten. Da die Spaziergänger zunächst am Futtertrog noch Klopapierreste ausmachen konnten, wird vermutet, dass die Tat mit der Hexennacht zusammenhängt und es sich um jüngere Brandstifter handelt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Kirchheimbolanden zu melden, Telefon 06352 9110. Eigentlich hatte sich der 17-Jährige aus Börrstadt an der Haltestelle der Realschule Plus in Göllheim mit Freunden getroffen, um mit ihnen Hexennacht zu feiern. Einem dieser „Freunde“ lieh er sein Handy. Erst als sein Handy verschwunden und eine Suche auf dem ganzen Platz ergebnislos blieb, wurde dem Jungen klar, dass das Handy gestohlen wurde. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Insbesondere im Raum Göllheim und Eisenberg trieben offensichtlich einige Hexen in der Nacht auf den 1. Mai ihr Unwesen. So wurden in der Göllheimer Adolf-von-Nassau-Straße gegen ein Anwesen Eier geworfen. In Eisenberg wurden in der Boschstraße ein Zaun beschädigt. In der Staufer Straße wurden zwei Gullis ausgehoben und in der Ripperter Straße ein Briefkasten mit Rasierschaum gefüllt. Eier waren auch in Kerzenheim im Einsatz, sie wurden von Jugendliche gegen eine Hauswand in der Eisenberger Straße geworfen. Zu wörtlich genommen hat ein in der Bürgermeister-Diehl-Straße wohnender Mann offenbar den „Tag der Arbeit“. Er reparierte sein Auto öffentlich und zog sich dabei den Unmut seiner Nachbarn zu, die sich bei der Polizei beschwerten. Auf ihn kommt jetzt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sonn-und Feiertagsgesetz zu.

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