Donnersbergkreis 0:1 macht Mut

«WINNWEILER.» Gut mitgehalten, jederzeit im Spiel gewesen, am Ende aber ohne Erfolgserlebnis: So lautet das Fazit der 0:1-Heimniederlage des ASV Winnweiler am vergangenen Wochenende gegen die Sportfreunde Bundenthal. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert das Schlusslicht der Landesliga-West beim Tabellenfünften TSC Zweibrücken.
Nach Wochen voller Personalnot und daraus resultierender hoher Pleiten gelang es dem ASV Winnweiler erstmals seit dem 18. Spieltag (0:1 gegen Ixheim/Zweibrücken), ein Kräftemessen mal wieder offen zu gestalten. „Dieser Kader hat uns so noch nicht zur Verfügung gestanden. Das war in Sachen Kommunikation, Zweikampfführung und dem Spiel nach vorne eine deutliche Leistungssteigerung. Man hat zu jeder Zeit das Gefühl gehabt, wir können hier was bewegen“, blick Franz Mayer zurück. Der ASV-Coach sah, wie sein pfeilschneller Flügelstürmer Sascha Steffes im ersten Durchgang gleich mehrmals gut in Szene gesetzt wurde und gute Einschussmöglichkeiten hatte. „Schade, dass ich nicht getroffen haben, aber das Spiel hat endlich mal wieder Spaß gemacht“, so der 19-jährige frisch gebackene Abiturient. Das Tor des Tages erzielte ein Gäste-Akteur: Nach einem Pfostenabpraller reagierte Bundenthals Hubert Schertl am schnellsten (14.). „Da haben wir nicht reagiert. Keiner ist mitgelaufen“, ärgert sich Mayer. In der zweiten Halbzeit ging es rauf und runter – eine offene Partie. Auch ASV-Torhüter Nils Kaßler konnte sich auszeichnen. Kurz vor Schluss sah Mittelfeldspieler Sebastian Bleckmann die Rote Karte. Mayer: „Das wir nie und nimmer eine Tätlichkeit. Beide haben geklammert. Blecki hat ihn dann einfach weggeschoben und er lässt sich fallen.“ Bleckmann wird am Sonntag ebenso fehlen wir die langzeitverletzten Christian Vollmer und Maurice Mayer. Keine guten Erinnerungen hegen die Winnweilerer an das Hinspiel. Am Kerwesamstag setzte es vor heimischem Publikum eine 0:10-Klatsche. Damals war der TSC noch im Rennen um den Meistertitel ...