Bad Dürkheim Zur Sache: Umzug aus Polizeisicht

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Nach dem Terror von Paris und den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht hatte die Polizei in diesem Jahr einen besonderen Blick auf den Weisenheimer Fasnachtsumzug. Aus Sicht der Polizei war es allerdings ein ruhiger Tag. Zwei „wechselseitige Körperverletzungen“ mit vier Beteiligten, sechs Platzverweise wegen „ungebührlichen Verhaltens“, lautet die knappe Bilanz des Tages. Die Provokationen fanden alle am Obertor statt, wo sich die Feiernden zusammenfanden. Möglicherweise befürchtete Übergriffe blieben à la Köln dabei gänzlich aus. Mit erhöhter Terrorgefahr hatte ohnehin niemand wirklich gerechnet. Die Polizei hatte ihre Präsenz entlang des Zuges erhöht, das Konzept der vergangenen Jahre etwas umgestellt. Das sei von den Besuchern sehr positiv aufgenommen worden, sagte der Dürkheimer Polizeichef Wolfgang Herber kurz nach dem Umzug zur RHEINPFALZ. Er selbst hatte gestern erstmals die Einsatzleitung beim Umzug übernommen. Mehr Polizei als sonst war allerdings nicht vor Ort. Knapp 30 Beamten bewachten den Umzug und zeigten bis 18 Uhr, eine Stunde nach Ausschankende, Präsenz. (jpl)

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