Bad Dürkheim Wieder in der Spur
«FRIEDELSHEIM/WACHENHEIM.» Der TuS Friedelsheim (2:1-Sieg in Deidesheim) und der TuS Wachenheim (0:0 in Neuhofen) haben in der Fußball-B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Nord ihre Position in der Spitzengruppe mit Auswärtspunkten untermauert.
Die Gäste erwischten einen Start nach Maß. Sven Schmidt lief allein auf den Torhüter zu. Der blieb zwar Sieger, aber im Nachschuss war Marco Bartnik erfolgreich. Da waren erst zwei Minuten gespielt. Doch die Führung hielt nicht lange. Als die Friedelsheimer zu unaufmerksam waren, schlug ein Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:1 ein (8.). „Wir haben im Mittelfeld viele Bälle zu leicht verloren, hatten aber dennoch gute Möglichkeiten“, sagte Spielertrainer Tobias Bartnik. Sein Bruder Marco und Schmidt hätten für die Halbzeitführung sorgen können. Der Coach stellte in der Pause auch verletzungsbedingt um. Es dauerte etwas, bis die Mannschaft ihren Rhythmus wieder gefunden hatte. Das Siegtor für den TuS erzielte Marcel Mundhenke in seinem ersten Spiel. Er verwertete das Zuspiel von Marco Bartnik (59.). Danach machten die Deidesheimer enorm viel Druck, doch die Gäste kämpften aufopferungsvoll und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. VfL Neuhofen - TuS Wachenheim 0:0. Eine halbe Stunde lang trumpften die Gäste groß auf, spielten zügig nach vorne und erarbeiteten sich etliche Chancen für Gerrit Rohr, der zweimal in aussichtsreicher Position vergab, Robert Devel und Mirko Rau, dessen Distanzschuss nur knapp am Tor vorbeistrich. „Wir haben in dieser Phase die Partie kontrolliert und waren besser“, betonte TuS-Coach Michael Acker. Doch weil das Führungstor nicht fallen wollte, wurden die Wachenheimer in der letzten Viertelstunde vor der Pause immer fahriger. Im zweiten Abschnitt wogte die Partie hin und her, war ausgeglichen, beide Teams suchten die Entscheidung. Der TuS verbuchte zwar bei einem Freistoß, mit dem Rau das Aluminium traf, eine gute Möglichkeit, ansonsten gab es aber nur noch Halbchancen. Neuhofen war bei seinen Konterangriffen immer gefährlich und hätte das Siegtor erzielen können. „Das Unentschieden ist gerecht. Was dieser Punkt Wert ist, lässt sich noch nicht abschätzen“, bilanzierte Acker.