Bad Dürkheim Weihnachten in Szene gesetzt

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Mit der Uraufführung „Die Weihnachtsgeschichte“ hat am Sonntagnachmittag der Chor Mundwerk aus Bobenheim am Berg in der Protestantischen Kirche in Wachenheim geglänzt.

Die Zuhörer erwartete ein Adventskonzert, das den Rahmen des Üblichen sprengte. Dirigent Octavio Yang hatte für den Chor eine Sammlung amerikanischer Gospel des Komponisten Michael E. Parks bearbeitet und übersetzt. Als Uraufführung präsentierte er nun in Wachenheim die deutsche Version der Weihnachtsgeschichte als Arrangement für Chor und Solisten mit szenischer Darstellung. Der ambitionierte Laienchor aus Bobenheim am Berg hatte nicht nur die Gesangstexte perfekt einstudiert, auch der Auftritt als Darsteller der einzelnen Szenen gelang überzeugend. So lagerten sie zunächst als Volk Israel in malerischer Verkleidung rund um den Altar der Protestantischen Kirche, als das Stück mit der Prophezeiung des Jesaja von der Geburt Christi begann. Hierbei übernahm der aus Südkorea stammende Dirigent die Tenor-Solopartie. Die einzelnen Szenen der Geschichte wurden durch gelesene Textpassagen verbunden und die Zuhörer auf diese Weise intensiv in die Weihnachtsgeschichte hineingezogen. Geschickt wechselten sich Chorsätze und Solopartien ab, begleitet von Genya Kai am E-Piano mit lebhaften Gospel-Rhythmen. Die Stimmung wurde besonders weihnachtlich, als fünf kleine Kinder als Engel auftraten und an der Krippe mit ihren zarten Stimmen „Schlaf mein Kind und träume süß“ sangen, an das sie noch „Stille Nacht“ anschlossen. Neben dem Chor erhielten auch einzelne Gruppen wie die Hirten auf dem Feld und die Weisen aus dem Morgenland bei ihren Auftritten lebhaften Beifall, was den Sängern bewies, dass diese Art der Darbietung beim Publikum gut ankam. Das Konzert endete mit dem von allen gemeinsam gesungenen „Tochter Zion“.

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