Wachenheim / Bad Dürkheim Warninfrastruktur wird erweitert oder aufgebaut

Sirene auf dem Dürkheimer Rathaus.
Sirene auf dem Dürkheimer Rathaus.

Wachenheim/Bad Dürkheim. Eine umfassende Warninfrastruktur ist das Ziel: Die Verbandsgemeinde Wachenheim will daher ein Büro beauftragen, fünf Sirenenanlagen zu planen. Am Dienstag (19 Uhr, Rathaus) sollen dafür Mittel bereit gestellt werden.

Der Landkreis Bad Dürkheim hatte ein Standortkonzept für die Sirenenanlagen im Kreisgebiet in Auftrag gegeben. Dabei wurden der Verbandsgemeinde fünf Standorte zugewiesen. „Um eine umfassende Warninfrastruktur aufzubauen, ist die Umsetzung aller Standorte zu forcieren“, heißt es von der Verwaltung. Die Vorplanung des Kreises sei allerdings noch nicht ausreichend. Für drei Standorte seien Zuschüsse in Aussicht gestellt worden.

So läuft es in Bad Dürkheim

Laut Florian Moritz hat die Stadt Bad Dürkheim fünf Standorte für neue Sirenen ausgemacht. Diese sind nach Angaben des Ordnungsamtsleiters das Hardenburger Bürgerhaus, die Grethener Kita, das Feuerwehr-Gerätehaus, das Ungsteiner Pumpwerk und die Kita Leistadt. Dazu kommt ein bestehendes Sirenennetz, das laut Moritz auch nach Installation der neuen Alarmsysteme erst mal bestehen bleiben soll. Sie seien bereits ans digitale Meldesystem angeschlossen. Die neuen Sirenen seien in Form eines Lautsprechers gestaltet, sodass sie im Notfall auch für Durchsagen genutzt werden können. Für zwei der neuen Sirenen erwartet die Stadt nach jetzigem Stand eine Förderung.

x