Bad Dürkheim Waldbrand: Ursache wohl grobe Fahrlässigkeit

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«Wachenheim.» Rund 2500 Quadratmeter Wald haben am frühen Sonntagmorgen bei Wachenheim gebrannt. Die Feuerwehren Wachenheim und Friedelsheim-Gönnheim waren stundenlang mit dem Löscheinsatz beschäftigt – vermutlich weil einige Menschen rücksichtslos feierten.

Um 2 Uhr rückten die Brandbekämpfer mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften aus. In dem unwegsamen Gelände hinter dem Hexenstein benötigten die Feuerwehrleute zunächst dreieinhalb Stunden, um die brennende Fläche zu finden. „Der einsetzende Regen hatte die Flammen gelöscht. Deswegen konnten wir den Brand zwar noch riechen, aber nicht mehr sehen“, schildert der Friedelsheim-Gönnheimer Wehrleiter Marco Haag die Schwierigkeiten. Die Löscharbeiten begannen deshalb erst gegen 5.30 Uhr und dauerten ebenfalls mehrere Stunden. „Gegen 10 Uhr waren wir schließlich wieder zurück“, informiert er. Der Brand sei zwar als Folge eines Blitzeinschlags gemeldet worden, aber das passe nicht zur Spurenlage vor Ort. „Wir haben direkt am Brandherd relativ frische Getränkedosen gefunden“, berichtet der Experte. Es habe darüber hinaus auch keine Anzeichen für einen Blitzeinschlag gegeben. Nicht zuletzt breite sich ein Brand nach einem Blitzeinschlag auch nicht derart schnell auf 2500 Quadratmeter aus. Als Ursache sei daher wahrscheinlich eher grobe Fahrlässigkeit anzunehmen. „Das ist ärgerlich und bei dem zurzeit äußert trockenen Wald sehr gefährlich“, erklärt Wehrleiter Haag.

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