Bad Dürkheim Wachenheimer trägt Wachtenburg-Tattoo

Wachenburg.jpg
Mit der Burg verbunden: Dirk Nöske, der ausgerechnet beim diesjährigen Burgfest, das seit gestern in Wachenheim gefeiert wird, terminlich verhindert ist.

„Der Mensch muss eine Heimat haben, ein Stück Erde, ein Stück Himmel, das er liebt.“ Gesungen hat das Hans Albers in den 1950er-Jahren. Aber was ist eigentlich Heimat?

Über die Begriffe Heimat und Nation wird seit Erstarken nationalistischer Töne in Folge einer großen Anzahl ankommender Flüchtlinge so viel gesprochen wie selten zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Sogar ein Heimatministerium gibt es inzwischen unter Horst Seehofer (CSU). Und so war es in dieser Woche nicht überraschend, dass Frank Mehlmer als Administrator einer Facebook-Gruppe in der Verbandsgemeinde Wachenheim ungewöhnlich viele Antworten bekam, als er dort die fast faustisch-philosophische Frage stellte, was Wachenheim eigentlich für jedes einzelne Mitglied der Gruppe bedeute? Oder anders: Was die Wachenheimer im innersten zusammenhält?

Die Heimat auf der Haut

Die kürzeste Antwort darauf hat Dirk Nöske gegeben. Der 45-Jährige schickte ein Bild seines Oberarms in die Gruppe, auf dem die Wachtenburg in Form eines recht großen Tattoos zu sehen ist. „Wow“, lautete der einzige Kommentar eines Users.

x