Projekte und Perspektiven
Wachenheimer Kindertagesstätte „Pusteblume“ soll wachsen
Ziel sei es, weiter zu investieren, um Bürgern und Besuchern zu zeigen, dass die Stadt lebenswert sei, so Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU). „Unsere größten Investitionen finden in der Kita statt“, betont er fürs Jahr 2022. In der „Pusteblume“ werden 390.000 Euro in raumlufttechnische Anlagen gesteckt. 310.000 Euro kommen aus dem Bundesförderprogramm. „Das ist auch unabhängig von Corona sinnvoll“, sagt Bechtel über die Anlage, die in diesem Jahr eingebaut werden soll. Die Stadt investiere so auch in den Klimaschutz. Denn die Anlage sorge für Frischluft ohne Wärmeverlust. Sie könne nachts lüften und in heißer werdenden Sommern zumindest vormittags für Kühle sorgen.
Kita muss anbauen
Energieeffizienz erhofft sich der Bürgermeister auch vom Austausch der Beleuchtung. In den nächsten Wochen sollen in der Kita LED-Lampen angebracht werden. 28.000 Euro kostet diese Maßnahme. Das soll den Stromverbrauch um bis zu 55 Prozent senken.
Die Kita muss zudem wegen des neuen Kitagesetzes anbauen. Die Stadt plane so, dass allen Eltern ein Ganztagsangebot gemacht werden kann, so Bechtel. Ein neuer Raum soll auf die gleiche Weise entstehen wie die Anbauten der vergangenen Jahre. Der letzte verbliebene Innenhof wird als Ruheraum ausgebaut. 212.000 Euro soll das kosten, bereits bewilligte Zuschüsse summieren sich auf 190.000 Euro. Noch in diesem Jahr soll die Maßnahme, zu der der Austausch der Lichtkuppeln mit Lüftungsfunktion gehört, abgeschlossen sein.
Weitere Geräte für Schwimmbadwiese
Für den Spaß für Klein und Groß außerhalb der Kita hat die Stadt vor einigen Jahren damit begonnen, die unweit gelegene Schwimmbadwiese zu einem generationenübergreifenden Spielplatz zu gestalten. Hier fehlen noch einige Elemente, zum Beispiel vier Seniorenfitnessgeräte und Trampoline, die noch eingebaut werden müssen. Bechtel freut sich über die Anlage. „Das ist immer ein tolles Bild, wenn ich vorbeifahre“, sagt er über den Spielplatz.
Ein nächster Schritt ist der geplante Bau einer Inklusionsschaukel. Auch Rollstuhlfahrer können diese benutzen. Das werde etwa 7500 Euro kosten, sagt Bechtel. Der Rotary Club gebe 1400 Euro dazu. Dann ist die Schwimmbadwiese fertig – erst einmal. Denn bevor weitere Spielflächen in Angriff genommen werden, steht zunächst der Bau eines sogenannten Funktionsgebäudes an. „Die Planung läuft“, so Bechtel. Das Gebäude soll ans Schwimmbad anschließen und neben einem Kiosk auch eine Toilette beherbergen.
Auch auf den anderen Spielplätzen in der Stadt tue sich etwas. „Der Bauhof hat Spielplätze und Grünanlagen im Fokus“, betont Bechtel. Er freue sich dabei auch über bürgerschaftliches Engagement.
Wohngebiet Schwabenbach muss noch warten
Wer mit dem Rad nach Dürkheim fährt, wie zum Beispiel zahlreiche Schüler, kann sich darauf freuen, dass die Problemstelle, eine oft mit Wasser gut gefüllte Mulde, wegfallen soll. Bechtel stellt in Aussicht, dass diese noch in diesem Jahr repariert wird. Nichts mehr in diesem Jahr wird es mit der Erschließung des Wohngebiets Schwabenbach. Diese sei erst im kommenden Jahr zu erwarten.
Zu einem guten Ende kommt wahrscheinlich der Parkplatz Entengasse. „Es soll schön aussehen“, beschreibt Bechtel die Zielsetzung neben der Schaffung neuer Parkmöglichkeiten. Kosten soll das gut 200.000 Euro. Hier hofft die Stadt auf einen Zuschuss von 70 Prozent.
Mittlerweile fünf E-Ladesäulen in der Stadt
In Wachenheim ist nun auch eine fünfte E-Ladesäule betriebsbereit. Es gibt aktuell zehn Ladepunkte in der Stadt. Weitere sollen folgen: „Wir wollen weiter Vorreiter sein“, so Bechtel.
Weiter auf der Agenda hat der Bürgermeister die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Hier ist seit Jahren ein Neubau in der Burgstraße im Gespräch.
An der Wachtenburg stehen in diesem und im kommenden Jahr „vier kleine Maßnahmen“ an, die Kosten werden zwischen Land, Verein und Stadt gedrittelt. Zusammen schlagen die Arbeiten mit knapp 300.000 Euro zu Buche.