Wachenheim
Wachenheim ringt um Lösungen für Verkehrsprobleme
Dass nicht alle mit der Verkehrssituation in der kleinen Stadt einverstanden sind, zeigte bereits die Einwohnerfragestunde im Stadtrat Wachenheim am Dienstag. Ein Bürger beklagte dabei den Verkehrstod seiner Katze. Sein Wunsch: verkehrsberuhigende Maßnahmen.
Auch die FWG brachte das Thema in einer Sitzung zur Sprache. Sie beantragte ein Gesamtkonzept für den ruhenden und fließenden Verkehr. „Die Verkehrssituation in der Bahnhofstraße, Burgstraße, Königswingert, Lindenbrunnen, Altenbach“ sei aus Sicherheitsgründen nicht mehr akzeptabel und bedürfe dringend einer Regelung, heißt es in einem Antrag. „Es gibt viele Stellen in Wachenheim, wo hingeschaut werden muss“, betonte Dorothea Geibel für die FWG-Fraktion.
Nachbesserungsbedarf sahen sämtliche Fraktionen im Wachenheimer Stadtrat. Arnold Nagel (FWG) wies auf die schwierige Rangiersituation und den maroden Zustand der Gehwege An der Altenbach hin, wo sich sein Betrieb befindet. Die Überquerung der Ampelkreuzung sei für Kinder und ältere kritisch, fand Rainer Bergner (SPD). Manfred Bühler (FDP) schlug die Einführung von Parkgebühren vor, um am Straßenrand parkende Anwohner zum Nutzen der eigenen Garagen zu motivieren.
Marcus Scholz (CDU) äußerte sich skeptisch, ob ein Planer, der vor allem Verkehrsflüsse messe, die konkreten Probleme kurzfristig lösen könne. Felix Korb (SPD) schlug vor, das Thema in einen Ausschuss zu verweisen – diesem Vorschlag stimmten schließlich alle zu.