Bad Dürkheim Wachenheim fehlt das Glück

«WACHENHEIM.» In der Fußball-B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Nord hat der TuS Wachenheim das Topspiel bei Tabellenführer Phönix Schifferstadt II 0:1 verloren. RW Seebach II spielte gegen TSG Deidesheim II 3:3.
„Der Stachel der Niederlage sitzt tief, weil wir ein überragendes Spiel abgeliefert haben“, ärgert sich TuS-Trainer Michael Acker. In einer hochklassigen Partie boten beide Teams starke Leistungen. Das Spiel verlief ausgeglichen, die Gäste hatten jedoch die besseren Chancen. Das Siegtor gelang Phönix nach schönem Pass in die Schnittstelle der Wachenheimer Viererkette (25.). Nach der Gelb-Roten Karte für Kai Reffert (71.) stellte Acker auf Dreierkette um und erhöhte das Risiko. Die beste Möglichkeit hatte Gerrit Rohr. In der Schlussphase parierte TuS-Torhüter Patrick Stephan einen Foulelfmeter. Heute, 19.30 Uhr, bestreitet der TuS ein Nachholspiel bei Neuling TuS Gronau. „Ich hoffen wir haben nicht zu viel Kraft und Substanz gelassen“, betont Acker. Auf dem Naturrasenplatz in Gronau erwarte sein Team „ein völlig anderes und schwieriges Spiel“. RW Seebach II – TSG Deidesheim II 3:3. 40 Minuten lang bestimmten die Platzherren das Spiel und erarbeiteten sich gute Chancen. Das Führungstor fiel, als Lasse Peper einem Deidesheimer Innenverteidiger den Ball abluchste und vollstreckte (26.). Das 2:0 markierte Raphael Tresch nach einem Eckball (34.). Fast mit dem Halbzeitpfiff nutzte Deidesheim einen Stockfehler in der Abwehr der Rot-Weissen zum Anschlusstreffer (45.). Zu Beginn der zweiten Hälfte tat sich Seebach schwer, vom Elan der ersten 45 Minuten war nichts zu sehen. Die Gastgeber überließen dem Gegner die Initiative, waren zu weit von den Gegenspielern weg und beschäftigten sich mehr mit dem Schiedsrichter. Das brachte Unruhe ins Spiel, woraus das 2:2 resultierte, das allerdings aus abseitsverdächtiger Position fiel (52.). Nach tollem Pass gelang Peper das 3:2 (73.). Statt die Partie konzentriert zu Ende zu spielen, legten sich die Gastgeber noch ein Ei ins Nest. Nach einem Freistoß von außen schliefen gleich vier Mann selig (90.+2).