Meinung
Verwaltung und Politik drehen in der VG Freinsheim gemeinsam den Wasserhahn auf
Um der drohenden Trinkwasserknappheit zu begegnen, wird die Versorgung in der Verbandsgemeinde Freinsheim in Zukunft auf zwei Säulen verteilt. Die politisch Verantwortlichen sahen sich aufgrund des sinkenden Grundwasserspiegels und der großen Abhängigkeit von einem Hauptbrunnen im Pfälzerwald dazu gezwungen. Verbandsbürgermeister Jürgen Oberholz (FWG) wurde nicht müde, die sichere Wasserversorgung zu einem ganz zentralen Thema seiner Amtszeit zu machen und trieb es entsprechend voran. So kam es dann zu den ersten Brunnenbohrungen. Doch wie bringt man das neu gewonnene Wasser am besten zu den Bürgern? Dass diese Grundsatzentscheidung am Ende so einhellig getroffen wurde, war zu Beginn der politischen Diskussion nicht absehbar.
Es ist der Verwaltungsspitze gelungen, dieses wichtige Thema so aufzubereiten, dass diese Entscheidung im Werkausschuss einvernehmlich getroffen werden konnte. Hier haben insbesondere der Erste Beigeordnete Fred Krebs (CDU) und Werkleiter Felix Haller ganze Arbeit geleistet. Sie haben es auch mit Hilfe durch das Hinzuziehen von Experten geschafft, Einigkeit zu erzielen. Die Fraktionen wiederum haben alle Vorurteile über Bord geworfen und sich in der Diskussion offen gezeigt. In Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, politische Mehrheiten zu organisieren, hat dieses Vorgehen aller Beteiligten großen Respekt verdient.
