Bad Dürkheim Uniwheels will an die Spitze

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Der im Dürkheimer Gewerbegebiet Bruch ansässige Hersteller von Leichtmetallrädern Uniwheels hat am Mittwoch seine Strategieplanungen bis zum Jahr 2022 vorgestellt. Demnach strebt das Unternehmen, das dann über 700 Millionen Euro Jahresumsatz machen möchte, die „globale Technologieführerschaft“ in der Produktion von Leichtmetallrädern an.

2015 erwirtschaftete die Uniwheels-Gruppe bei einem Absatz von 7,8 Millionen Rädern nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 436,5 Millionen Euro. Im gesamten Unternehmen seien im vergangenen Jahr 2539 Mitarbeiter beschäftigt gewesen. Das seit 2015 an der Warschauer Börse notierte Unternehmen strebt bis 2022 ehrgeizigen Zielen entgegen. Die gute Marktposition soll bis dahin weiter ausgebaut werden. Schon heute ist Uniwheels einer der marktführenden Hersteller von Aluminiumrädern für Fahrzeuge in Europa. Weltweit gehören die Dürkheimer nach Konzernangaben bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu den Technologieführern in der Aluminiumradbranche. Im Zubehörmarkt ist Uniwheels durch die Konzernmarken ATS, Rial, Alutec und Anzio bekannt. Zurzeit verfügt die Gruppe über vier Produktionswerke, von denen sich drei in Polen (Stalowa Wola) und eins in Deutschland (Werdohl) befinden. In Dürkheim befindet sich die Zentrale. Unter dem Stichwort Vision 2022 beschreibt der Konzern das Ziel, Branchenstandards im Bereich Operations zusetzen. Das heißt: Die Uniwheels-Gruppe soll in die Lage gebracht werden, jederzeit Produktionswerke aufzubauen und vorausschauend auf Marktanforderungen zu reagieren. Das Strategieprogramm von Uniwheels umfasst laut Pressemitteilung fünf Bereiche. Profitables und nachhaltiges Wachstum mit einer Erhöhung der Produktionskapazität auf über 14 Millionen Räder, hervorragende Produktqualität und -innovation, operative Exzellenz und Prozessinnovation, eine teamorientierte und innovationsfördernde Unternehmenskultur, Kosteneffizienz und solide Finanzposition. Der Jahresumsatz soll auf über 700 Millionen Euro gesteigert werden. Wurden im Jahr 2015 acht Millionen Räder produziert, sollen es 2017 bereits zehn Millionen sein. Dabei sieht sich Uniwheels der Reduzierung von CO2-Emmissionen durch Gewichtseinsparung bei Leichtmetallrädern verpflichtet. |als/rhp

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