Bad Dürkheim Unangenehmer Abend für die Gäste

Der Wachenheimer Christian Baro überzeugte unter anderem durch mit Wucht gesetzte Returns.
Der Wachenheimer Christian Baro überzeugte unter anderem durch mit Wucht gesetzte Returns.

TuS Wachenheim schlug am Freitagabend DJK Eintracht Ludwigshafen mit 9:2 Punkten. Beide Tischtennis-Teams hatten mehrere Ausfälle zu verkraften. So war es im Vorfeld nicht klar, ob die Tabellenkonstellation der Bezirksliga das Kräfteverhältnis am Abend widerspiegeln würde. Angesichts des Saisonverlaufs war Wachenheim Favorit.

Zunächst war es deutlich spürbar, dass nicht die Stammbesetzungen an der Platte standen. Die Doppel wurden nervös geführt und waren mit Fehlern behaftet. Den ersten Punkt für Wachenheim bei 3:0 Sätzen fuhren Oliver Hasieber und Christian Baro gegen Timo Schmid und Adrian Wawrzynek ein, das nächste Doppel ging nach Ludwigshafen. Ralf Mallinowski und Dirk Würtenberger setzten sich in vier Sätzen gegen die Wachenheimer Heinz Ziegler und Mario Hackel durch. Das TuS-Duo Arthur Ehrlich und Thomas Bormann besiegte die DJK-Spieler Luka Tomic und Janos Bagi nach technisch schönem Spiel glatt mit 3:0. Ein über vier Sätze gehendes, spannendes Match lieferten sich Ziegler und Würtenberger. Ziegler zog beharrlich seine Linie durch und konnte den körperlich stärkeren und sehr agilen Dirk Würtenberger mit 3:1 distanzieren. Nun schlug die DJK zurück. Der gut eingestellte Ralf Mallinowski konnte Oliver Hasieber ein ums andere Mal mit seinen überraschenden Aufschlägen verblüffen und drängte ihn in die Defensive, so dass der Wachenheimer nicht mit seinem Gegner zurecht kam und mit 0:3 die Platte verließ. Für Ludwigshafen war das der letzte Erfolg des Abends. Mario Hackel von TuS Wachenheim hatte Timo Schmid als Gegner an der Platte. Hackel experimentierte in diesem Match permanent, wobei sich auch Flüchtigkeitsfehler einstellten. Doch die konnte Schmid nicht nutzen, weil er trotz gutem Spiel nicht die nötige Konzentration fand. Ein 3:0 für Hackel stand am Ende. Auch der Ludwigshafener Wawrzynek, der einen ungewöhnlich flapsigen Stil pflegte und sehenswerte Aufschläge, jedoch ohne Ertrag, an den Tag legte, konnte gegen den körperlich sehr präsenten Christian Baro nur den Kürzeren ziehen. Baro verlegte sich konsequent auf das Kontern und war durch seine mit Wucht gesetzten Returns der verdiente Matchwinner. Ein Spiel mit wenig Laufarbeit, aber technisch sehr variantenreich, lieferten sich die Kontrahenten Thomas Bormann aus Wachenheim und der Ludwigshafener Janos Bagi. Der schlug sich aufgrund seiner großen Fehlerquote quasi selbst. Klares 3:0 für TuS Wachenheim. Der 75-jährige Wachenheimer Artur Ehrlich stand gegen Luka Tomic an der Kante und spielte agil und fintenreich. Tomic überzeugte mit sehr gutem Defensivverhalten, musste sich aber dem Senior mit 3:0 beugen. Ludwigshafen wollte nun durch Ralf Mallinowski den Abend doch etwas erträglicher gestalten. Heinz Ziegler ließ dies jedoch nicht zu. Oliver Hasieber spielte gegen Dirk Würtenberger konsequent auf Angriff. Würtenberger, der offensichtlich muskuläre Probleme hatte, hielt diesen Angriffen mit seinen schnellen Kontern zunächst stand. Hasieber machte aber mit 3:0 ( 11:7, 11:5, 11:6) den Sack zu.

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