Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Wachenheim mit spektakulärem Remis

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In einem Nachholspiel der Fußball-B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Nord hat sich der TuS Wachenheim in einer spektakulären Partie trotz klarer Pausenführung bei der TSG Deidesheim am Ende mit einem 4:4 (3:0) begnügen müssen.

Die Gäste waren sofort im Spiel. Nach einem Steilpass von Felix Gabel nutzte TuS-Kapitän Patrick Stephan eine Uneinigkeit in Deidesheims Deckung und erzielte das Führungstor (1.). „Wir haben in der ersten Hälfte auf dem tiefen Naturrasen einen riesigen läuferischen Aufwand betrieben und überragend Fußball gespielt“, konstatierte TuS-Trainer Michael Acker. Nach einer Ecke gewann Stephan ein Kopfballduell und bugsierte im Nachsetzen den Ball über die Linie (33.). Das 3:0 gelang Daniel Kunz auf Vorarbeit von Marcel Münch in der 41. Minute. „Angesichts weiterer großer Chancen schmeichelte der Pausenstand den Gastgebern“, kommentierte Acker.

Nach Wiederbeginn gab es noch zehn weitere starke Minuten der Wachenheimer, in denen Nico Schubert und Stephan jeweils am glänzend aufgelegten Torwart der TSG scheiterte. Aus dem Nichts verkürzten die Platzherren im stärker werdenden Nebel mit einem Kopfballtor auf 1:3 (56.). „Wir haben unserem Laufpensum Tribut gezollt, die Kraft ließ sichtbar nach“, erklärt der Coach, warum Deidesheim immer besser ins Spiel fand. Zwar verwandelte direkt nach dem Anschlusstreffer (62.) Nico Schubert einen an ihm selbst verursachten Elfmeter zum 4:2 (63.), doch die TSG verstärkte den Druck und markierte das 3:4 (65.). Wachenheim konnte die lang geschlagenen Bälle immer weniger unterbinden, und so führte ein Foulelfmeter zum 4:4 (90.). „Das Remis schmerzt, aber das gehört zum Fußball“, resümierte Acker.

Derby gegen Ellerstadt

Lange kann sich der TuS mit dem Punktverlust nicht aufhalten, denn am Sonntag, 15 Uhr, steht das nächste Spiel an, wenn der TV Ellerstadt zum Derby kommt. „Ich kann meiner Mannschaft kaum etwas vorwerfen. Engagement, Einsatz, spielerische Leistung – alles war top“, betont der Übungsleiter. Einziges Manko: Wachenheim hat den Sack mit einem mehrfach möglichen 4:0 nicht zugemacht.

„Wir haben Kraft gelassen, deshalb sollten wir gegen Ellerstadt früh erfolgreich sein, damit das Spiel dann etwas leichter wird“, verdeutlicht Acker. Da Patrick Stephan und Daniel Kunz ausfallen, andererseits Alexander Klohr, Taifun Akin und Michel Egenolf zurückkehren, wird das Team ein anderes Gesicht haben. Der 7:0-Hinspielsieg müsse aus den Köpfen, fordert der Trainer.

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