Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Friedelsheim muss sich steigern

Trainer Nicolas Wrede in Aktion als Spielertrainer und Libero beim TuS Friedelsheim in Personalunion.
Trainer Nicolas Wrede in Aktion als Spielertrainer und Libero beim TuS Friedelsheim in Personalunion.

In der Fußball-A-Klasse Rhein-Mittelhaardt gastiert Aufsteiger TuS Friedelsheim am Sonntag, 15 Uhr, beim Tabellenneunten SG Limburgerhof.

Wenn der TuS nämlich seine Partien gewinnt und sowohl der ASV Waldsee als auch Kickers Neuhofen verlieren, dann ist der Klassenerhalt der Friedelsheimer auch rechnerisch perfekt. Dafür ist allerdings eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber der Begegnung mit dem FV Dudenhofen II (2:3) erforderlich.

„Im Moment haben wir ein Zehn-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge. Da kann man schon beruhigt nach Limburgerhof fahren“, sagt Spielertrainer Nicolas Wrede, der sich keine Sorgen macht, ob sein Team in der Liga bleibt. Blickt man aber auf den vergangenen Sonntag zurück, dann ist grenzenloser Optimismus nicht angebracht.

Wiedergutmachung angesagt

„Die Luft ist raus, das Feuer fehlte“, hat der Coach erkannt. Man wolle aber die Saison ordentlich zu Ende spielen, zumal man gerade gegen die SGL etwas gutzumachen habe. Im Hinspiel unterlag der TuS auf eigenem Gelände sang- und klanglos 1:7. „Es wird nicht einfach, denn Limburgerhof hat gute Einzelspieler und ist noch nicht gesichert“, weiß Wrede. Er hat jedoch wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Mit Joshua Eberle, Adriano Quagliata, Natanael-Iosif Albu und Benjamin Hill rechnet der Trainer am Sonntag.

Die Limburgerhofer haben vorige Woche das Derby in Mutterstadt 0:1 verloren und stehen in der Rückrundentabelle nur auf Platz 13. Die Leistung war dennoch ordentlich und ein Punkt war zum Greifen nahe. „Einige Verletzte sind zurückgekehrt, sodass wir die Qual der Wahl haben“, sagte Co-Trainer Jens Püschner vor der Partie. Das wird dadurch unterstrichen, dass Spielmacher Jonas Dotzauer, technisch einer der besten Kicker in der Liga, auf der Bank Platz genommen hatte.

Aufpassen muss der TuS auf Kapitän Kevin Küchler, der auf der Zehnerposition große Torgefahr ausstrahlt. Wrede ist gewarnt, denn er kennt den 26-jährigen Küchler aus gemeinsamen Zeiten bei Südwest Ludwigshafen.

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