Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Traum vom perfekten Restaurant nimmt Gestalt an

Im alten Pfarrhaus an der Weinstraße will sich Benjamin Peifer einen Traum erfüllen.
Im alten Pfarrhaus an der Weinstraße will sich Benjamin Peifer einen Traum erfüllen.

Der Traum vom perfekten Restaurant, den sich Sternekoch Benjamin Peifer in Wachenheim erfüllen möchte, nimmt immer mehr Gestalt an. Die Eröffnung ist für Sommer 2022 geplant – vielleicht sogar früher.

„Im Moment sind wir wunderbar im Zeitplan. Unseren Puffer von zwei Monaten haben wir noch nicht angerührt“, berichtet Investor Christian Jantscha, der das Projekt zusammen mit Benjamin Höller realisiert, bei einer Begehung der Baustelle. Wenn weiterhin alles planmäßig laufe, könne Benjamin Peifer, der das „Intense“ in Kallstadt und das „Izakaya“ in Wachenheim führt, im Sommer 2022 endgültig nach Wachenheim umziehen. Das Restaurant in Kallstadt will er zum Jahresende 2021 aufgeben. An dem neuen Standort möchte Peifer die „Verbindung zwischen der Pfalz in ihrer Rustikalität und dem japanisch Filigranen“ herstellen.

Sternekoch will echtes kulinarisches Erlebnis bieten

Zusammen mit seiner Partnerin Bettina Thiel, die sich als Sommelière um die Gäste kümmern wird, möchte er in der Weinstraße 31, dem Gebäude des alten Pfarrhauses, ein echtes kulinarisches Erlebnis bieten. Dazu wird das historische Gebäude umgestaltet. Auf dem Grundstück, das sich bis in die Langgasse erstreckt, wird auch neu gebaut. „Wir gehen davon aus, dass der Rohbauer voraussichtlich Anfang Februar die meisten Arbeiten beendet haben wird“, berichtet Jantscha. Es entsteht auch eine Verbindung zwischen Alt- und Neubau. Die Fenster werden Ende Januar geliefert. Mit dem Innenausbau und der Umgestaltung der alten Pfarrei, wozu auch der Ausbau zweier Gästezimmer gehört, werde im Februar begonnen.

Wie kann auf die Pandemie reagiert werden?

„Wenn wir Ende Dezember in Kallstadt aufhören, werden wir den Aufbau des Interieurs hier in Wachenheim begleiten, vielleicht klappt das sogar schon früher“, erklärt Sternekoch Peifer. „Wenn wir früher fertig werden, machen wir auch gern schon früher auf.“ Derzeit wird überlegt, wie im neuen Domizil auf die Pandemie reagiert werden kann. „Die Lüftung wird so konzipiert, dass allen Vorgaben, die wohl auf uns zukommen werden, entsprochen wird“, erklärt Jantscha.

x