Bad Dürkheim RHEINPFALZ Plus Artikel Tischtennis: Zu viele Ausfälle bei TuS Wachenheim II

Der TuS Wachenheim II – hier das Doppel Harry Ledule (links) und Klaus Hillbrat – hatte keine Chance gegen die Gönnheimer.
Der TuS Wachenheim II – hier das Doppel Harry Ledule (links) und Klaus Hillbrat – hatte keine Chance gegen die Gönnheimer. Foto: tvl

Der TuS Wachenheim II hat gegen den TVF Gönnheim mit 0:9 in der Tischtennis-Kreisliga Süd-West verloren. Der Aufsteiger aus Gönnheim ist im Normalfall mit dem TuS auf Augenhöhe. Doch stark ersatzgeschwächt war für Wachenheim nichts drin.

Stolz war der Tischtennis-Abteilungsleiter des TuS, Wolfgang Muhrer, an diesem Wochenende auf seine U18, bei der auch seine Tochter Annika spielt. Das Jugendteam zog durch ein 4:1 gegen die DJK SG Concordia Ludwigshafen ins Final-Four des Bezirks ein.

Die Erwachsenen waren weniger erfolgreich. Wegen einer Grippewelle mussten laut Muhrer drei Akteure aus der Zweiten Mannschaft die erste Garde im Bezirksklasse-Spiel gegen den TTC Schifferstadt II unterstützen. Die Partie endete dennoch 2:9 für den TTC. „Wir hätten die Spiele gerne anders gestaltet“, stellt Muhrer fest. Es sei schade, dass sowohl Erste als auch Zweite Mannschaft in Spielen, in denen etwas möglich war, Punkte faktisch herschenken mussten.

Kapitän der Zweiten Mannschaft hilft in Erster aus

„Die Ausfälle haben sich zum Teil auch noch kurzfristig ergeben“, erklärt der Abteilungsleiter. „Wir waren sehr ersatzgeschwächt“, sagt auch Aaron Kreis, der Kapitän der Zweiten Mannschaft ist und ebenfalls bei der Ersten aufgelaufen war.

Das 0:9 gegen Aufsteiger Gönnheim, die sich mit 10:8 Punkten nun schon fast auf eine entspannte Rückrunde einstellen können, war deshalb von Beginn an so gut wie in Stein gemeißelt. Zu viele Akteure fehlten dem TuS, die Punkte fielen dem TVF quasi in die Hände.

Mario Hackel verlässt TuS

Eine Schwächung, die länger anhält als eine Grippewelle, wird die zweite Wachenheimer Garde in der Rückrunde erfahren. Dann nämlich wird sich Mario Hackel aus persönlichen Gründen dem südbadischen TTC Muggensturm anschließen. „Er hat sich entschieden, gleich in der Rückrunde dort zu spielen“, berichtet Muhrer.

„Wir hoffen, dass Jens Rotter öfter mal in der Ersten spielt“, sagt Muhrer, Die regelmäßigeren Einsätze des Spitzenspielers des Bezirksklasse-Teams wäre die bessere Variante für den TuS II. Die zweite Option wäre die wesentlich misslichere für Wachenheims Reserve. Denn die müsste ansonsten dauerhaft einen Spieler an die Erste Mannschaft abgeben.

Umbruch in Wachenheim nötig?

Das wiederum könnte fatale Folgen haben. Denn mit 5:15 Punkten ist die Ausgangslage nicht die Beste für das Kreisliga-Team des TuS, das zumindest in den Kellerduellen in bester Aufstellung antreten sollte, um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Das Glück in diesem Jahr könnte für beide Wachenheimer Teams die Ligenumstellung sein, wonach nach jetzigen Planungen nur eine Mannschaft je Spielklasse absteigt. Es scheint der richtige Zeitpunkt für einen Umbruch bei den Wachenheimern zu sein, die sich dann auch personell nochmals neu orientieren könnten.

x