Bad Dürkheim
Tischtennis:

Zum zweiten Mal in dieser Saison musste sich der TuS Wachenheim in der 2. Pfalzliga Ost der Damen mit 0:8 dem TTC Frankenthal geschlagen geben.
Die Chancen auf einen Punktgewinn in Form eines Remis oder gar eines Sieges waren schon vor der Partie als äußerst gering von Wachenheims Kapitän Sabrina Wehrhahn eingeschätzt worden. „Ein Sieg wäre eine Überraschung. Wir wollen dieses Mal auf jeden Fall, dass ein oder andere Spiel für uns entscheiden. Wir gehen motiviert in die Rückrunde“, sagte Wehrhahn bereits vor dem Spiel. Schier unmöglich schien Zählbares, mehr oder minder hieß das Ziel dann doch Schadensbegrenzung. Hinzu kam noch das die eigentlich eingeplante Judith Rohr auf Seiten des TuS krankheitsbedingt passen musste. „Annika Muhrer ist kurzfristig eingesprungen“, erzählte Wehrhahn zu den personellen Klimmzügen bei ihrem Team.
Aufsteiger tut Favoriten weh
Doch in eigener Halle tat der Aufsteiger aus Wachenheim dem Klassenprimus doch phasenweise richtig weh, obgleich dieser personell so ziemlich alles aufgeboten hatte, was zur Verfügung stand. Einzig Spitzenspielerin Cornelia Metz fehlte, was dem TTC, der nunmehr alle elf Saisonspiel gewann, aber überhaupt nicht weh tut, da die dahinter spielenden Akteure nicht minder stärker sind. „Ja, wir sind zufrieden, wir haben ihnen nichts geschenkt“, erklärte Wehrhahn weiter mit Blick auf die starken Ergebnisse in den Doppeln. Lara Stermann/Annika Muhrer musste sich gegen das TTC-Spitzendoppel Sabine Freyler/Daniela Braun trotz 2:0-Satzführung in der Verlängerung des fünften Durchgangs mit 17:19 geschlagen geben. Auch Isabelle Reich/Sabrina Wehrhahn verpassten den Sieg nach einer 2:1-Führung. In den Einzeln wurde ein ähnliches Programm für den TuS Wachenheim abgespielt. Annika Muhrer führte gegen Freyler abermals mit 2:1, auch wenn dies bereits etwas überraschend war. Ein Sieg verpasste die Nachwuchsspielerin dann dennoch. Auch Isabelle Reich zwang die TTC-Ersatzspielerin Laura Engel in den Entscheidungssatz, hatte aber das Nachsehen. Die beiden abschließenden Partien im Spitzenpaarkreuz von Spitzenspielerin Stermann und dem TuS-Küken Muhrer waren dann jedoch eine klare Sache zu Gunsten der Gäste.
Noch gibt es eine Chance
Nach der Spielpause wegen der Pfalzeinzelmeisterschaft in Wörth am kommenden Sonntag geht es für den TuS Wachenheim dann schlichtweg um alles. Gegen das Tabellenschlusslicht vom ASV Birkenheide II sollte zumindest nicht verloren werden. Dann könnte sogar der Anschluss ans Tabellenmittelfeld wieder hergestellt werden. Die nächsten Wochen bringen wohl die Entscheidung, ob es für die Wachenheimer Damen eine Version 2.0 in der 2. Pfalzliga Ost gibt