Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Therme-Eröffnung: Der nächste Stimmungsdämpfer

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Die Verschiebung der Therme-Eröffnung trübt die Vorfreude.

Die unendliche Geschichte geht weiter – mindestens bis Ende November: Mehr als vier Jahre nach dem Spatenstich wird die Eröffnung der Salinarium-Therme erneut verschoben. Die Entscheidung der Stadtwerke ist unangenehm, aber nachvollziehbar – wenn man die Emotionen beiseite lässt. Eine Eröffnung ohne vorher ausreichend die Abläufe geprobt zu haben, hätte was von Harakiri gehabt. In Zeiten von Social Media kann ein Fehlgriff den Ruf der knapp 50 Millionen Euro teuren Einrichtung schnell ramponieren und viele Kunden kosten. Diese erwarten bei den aufgerufenen Eintrittsgeldern zurecht, dass alles passt. Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings, dass die erneute Verschiebung ein weiteres Mal ein schlechtes Licht auf Bauherren, Planer und Architekten wirft. Denn jeder Tag, an dem die Therme nicht öffnet, kostet Geld. Viel Geld. Vorfreude kommt angesichts der Vielzahl der Probleme im Verlaufe des Projekts auch nur schwer auf, obwohl das Gebäude und seine Ausstattung durchaus zu beeindrucken wissen.

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