Bad Dürkheim Tödliches Unglück: Dürkheimerin von Regionalzug erfasst

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BAD DÜRKHEIM. Zu einem tödlichen Unglück kam es am Dienstagabend auf der Bahnstrecke zwischen Bad Dürkheim und Wachenheim. Eine Dürkheimerin mittleren Alters wurde von einem Zug erfasst – sie hatte sich wohl absichtlich aufs Gleis begeben.

Das Unglück geschah gegen 21.20 Uhr auf dem Bahnabschnitt an der B 271 zwischen den Anschlussstellen Fronhof und Bad Dürkheim-Süd, wo derzeit gerade die zweite Abfahrtsrampe gebaut wird. Da die Stelle schwer zugänglich war, ließen die Einsatzkräfte auch die parallel verlaufende Bundesstraße sperren. Die 17 Fahrgäste in der Regionalbahn blieben ebenso wie der Lokführer und der Zugbegleiter unverletzt, mussten jedoch von Notfallseelsorgern betreut werden. Neben den Rettungsdiensten wurde (versehentlich) auch die Wachenheimer Feuerwehr informiert, die die Maßnahmen vor Ort unterstützte. Sie rückte mit 40 Mann an, um die Straße abzusperren, die Unfallstelle auszuleuchten, bei der Evakuierung des Zuges sowie beim Bergen der Verunglückten zu helfen. Von den Wehrleuten habe zunächst niemand seelsorgerische Hilfe in Anspruch genommen, sagte Wehrführer Peter Hoffmann. Die Bahn setzte einen Buspendelverkehr ein. Gleisstrecke und B 271 waren bis etwa 23.30 Uhr zwischen den Abfahrten Fronhof und Wachenheim gesperrt. Anmerkung der Redaktion: Gemäß Pressekodex verhält sich die RHEINPFALZ bei Suizidfällen zurückhaltend. Wir berichten in der Regel nicht darüber, machen aber Ausnahmen, wenn eine Öffentlichkeit betroffen ist – wie in diesem Fall von Straßen- und Streckensperrungen. Wenn Sie sich selbst in einer Krisensituation befinden, können Sie Hilfe in Anspruch nehmen, zum Beispiel bei der Telefonseelsorge, 0800-1110111. |psp

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