Fußball
SV Weisenheim hat jetzt den besten Angriff der Liga
In der Fußball-A-Klasse Rhein-Pfalz hat der Sportverein (SV) Weisenheim sein Nachholspiel bei der DJK Eppstein mit 10:3 (5:1) gewonnen. Am Sonntag, 15 Uhr, erwartet der SVW den Tabellenvierten VfR Frankenthal.
Die Partie bei der DJK begann denkbar schlecht, denn die Gastgeber gingen mit einem der ersten Angriffe in Führung, als der SVW die Situation zweimal nicht klären konnte. „Zum Glück haben wir wenig später durch Kai Gutermann den Ausgleich erzielt und in der Folge eine gute erste Halbzeit abgeliefert, mit der ich sehr zufrieden war“, sagt Daniel Schattner, der Spielertrainer der Blau-Roten.
Ausdruck dessen waren vier weitere Treffer, die Lukas Löffel, Tim Reither und zweimal Schattner selbst erzielten. Dabei verwandelte der Coach auch einen an Kai Gutermann verursachten Foulelfmeter. „Eppstein hatte aber immer wieder die eine oder andere gefährliche Situation heraufbeschworen“, verdeutlicht der Übungsleiter.
So erklären sich auch die beiden Treffer der Gastgeber im zweiten Spielabschnitt. Ansonsten bestimmte aber Weisenheim die Partie, auch wenn das Team nicht an die starken ersten 45 Minuten herankam. Dennoch reichte es zu fünf weiteren Toren, die zweimal Kai Gutermann, Lukas Löffel, Jan Gutermann und der spielende Co-Trainer Florian Lutz mit seinem ersten Saisontor erzielten. Mit jetzt 98 Treffern hat der SVW die meisten Tore in der Liga geschossen.
Am Sonntag gegen Top-Team
Gegen die Frankenthaler sind die Weisenheimer allerdings Außenseiter. Der VfR ist seit vier Partien ungeschlagen und hat zuletzt dem souveränen Meister SV Südwest Ludwigshafen beim 2:2 nicht nur Paroli geboten, sondern lag bis tief in die Nachspielzeit sogar 2:1 in Führung. Doch selbst wenn der VfR seine restlichen vier Begegnungen alle gewinnen sollte, dürfte es wohl eher nicht reichen, um den ASV Heßheim und den SV Obersülzen noch zu überholen. „Das wird eine wesentlich schwerere Aufgabe als die in Eppstein. Der VfR hat eine junge, läuferisch und technisch starke Mannschaft“, weiß Schattner. Im Hinspiel habe der SVW wegen eines traumhaften Freistoßtores unglücklich 0:1 verloren. Von den am Mittwoch eingesetzten 13 Akteuren fällt Timo Konietzka aus. Da aber die Reserve am Sonntag direkt vor der „Ersten“ spielt, kann der Kader problemlos aufgefüllt werden.