Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Sternstunden sollen Lichtblicke schaffen

Vor der Pandemie haben die Sternstunden stets viele Wachenheimer in der Vorweihnachtszeit zusammengebracht.
Vor der Pandemie haben die Sternstunden stets viele Wachenheimer in der Vorweihnachtszeit zusammengebracht.

Die Sternstunden – ihr sichtbares Zeichen sind die Herrnhuter Sterne – sind aus der Wachenheimer Vorweihnachtszeit schwer wegzudenken. Trotz der vierten Corona-Welle müssen die Bürger aufs Miteinander nicht ganz verzichten.

„Wir wollen in dieser Situation auch etwas Zuversicht geben“, sagt Isabel Lübke, die die Sternstunden nun schon zum zwölften Mal gemeinsam mit Gabriele Popp und Christiane Wolf organisiert. In diesen Tagen finden die Wachenheimer den Flyer zum Programm der Sternstunden 2021 in ihren Briefkästen.

Schon am Donnerstag, 25. November, hängen die Konfirmandinnen und Konfirmanden in einer kleinen Zeremonie, die Pfarrerin Julia Haller gestalten wird, einen „Hoffnungsstern“ in einem Baum auf dem Wachenheimer Friedhof auf. Am Samstag, 27. November, leuchten dann ab 21 Uhr die Sterne in den alten Kastanien auf dem Wachenheimer Marktplatz zum ersten Mal. Ein weiterer Höhepunkt ist der Sternenspaziergang am 4. Dezember, der um 17 Uhr auf dem Marktplatz beginnt – die Anmeldung hierfür ist bei der Touristinfo möglich. Nicht zu vergessen das Weihnachtskonzert mit Nicole Metzgers Trio im Badehaisel am 18. Dezember. Karten dafür können telefonisch ab 15 Uhr unter der Nummer 06322 66830 bestellt werden.

Auch in diesem Jahr macht es die Pandemie den drei Organisatorinnen schwer, den ursprünglichen Gedanken der Sternstunden umzusetzen: das Miteinander bewusst machen und Begegnungen schaffen. Besonders betrifft das erneut die älteren Wachenheimer im Bürgerspital. Wie schon im vergangenen Jahr laden Isabel Lübke, Gabriele Popp und Christiane Wolf die Wachenheimer dazu ein, ihnen mit einem Brief einen Gruß zu schicken. Oder eben mit der Postkarte, die mit dem Flyer in die Briefkästen kommt. „Wir bitten die Wachenheimer aufzuschreiben, was die Sternstunden für sie bedeuten“, sagt Popp. „Es wäre schön, wenn sie die Karten dann sichtbar aufhängen, sodass es im Ort viele bunte Aussagen zu den Sternstunden gibt“, wünscht sich Lübke.

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