Bad Dürkheim Städtefreundschaft: Schwetzingen als feste Partnerin

Placeholder-Image

«Wachenheim.» Die Stadt Wachenheim und die Stadt Schwetzingen streben eine vollwertige Partnerschaft an. Das hat Bürgermeister Torsten Bechtel im Wachenheimer Stadtrat mitgeteilt. Die enge Freundschaft mit der kurpfälzischen Stadt soll im kommenden Jahr zum 65-jährigen Bestehen einer Weinpatenschaft einen offiziellen Charakter bekommen.

Bechtel

betonte auf Nachfrage die enge Verbindung beider Städte. Sie geht zurück auf einen Gemeinderatsbeschluss im Jahr 1953. Eine offizielle Partnerschaft sei es jedoch nie gewesen. Zwei bis drei offizielle Termine im Jahr seien die Regel, so Bechtel. So ist den Schwetzingern ein von den Wachtenburg Winzern betreuter Wingert zugedacht, auf dem einmal im Jahr gemeinsam gelesen wird. Im Gegenzug fahren die Wachenheimer zum Spargel stechen in die Kurpfalz. Daneben bestehen private Verbindungen durch Gemeinderäte und Bürger. Mit dem französischen Cuisery unterhält die Stadt laut der von Michael Wendel aktualisierten Stadtchronik eine offizielle Partnerschaft seit 1973, die vor allem vom Deutsch-französischen Freundeskreis gepflegt wird. Zuletzt waren die Wachenheimer im Mai einige Tage zu Besuch in Burgund. Die Partnerschaft mit dem sächsischen Pegau besteht laut Chronik seit 1991. Auch hier gebe es noch einen Austausch, so Bechtel, auch wenn die Kegelvereine, die die Verbindung aufrecht hielten, altersbedingt keine Fahrten mehr unternehmen. Eine Weinpatenschaft mit dem bayrischen Neuburg an der Donau bestand seit 1952, schlief jedoch vor knapp 30 Jahren wieder ein.

x