Bad Dürkheim Schröck erneut mit Tripple-Sechs?

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«FREINSHEIM.» Als erste Spielklasse hat die Fußball-Bezirksliga alle ausgefallenen Partien nachgeholt. Der Blick auf die begradigte Tabelle zeigt, dass alle Teams ab Platz acht akut abstiegsgefährdet sind. Dazu zählen der FV Freinsheim und der FV Berghausen, die sich am Sonntag, 15 Uhr, in Berghausen gegenüberstehen.

Vier Zähler vom Achten zum Tabellen-14., der sicher absteigt, wenn der BSC Oppau aus der Landesliga kommt, zeigen, dass jedem direkten Duell eine große Bedeutung zukommt. Dass der FVF zum Kreis der Abstiegskandidaten gehört, erklärt Trainer Andreas Schröck so: „In vielen Spielen haben wir es versäumt, nach Führungen die Partien zu entscheiden. Wir schaffen es zu selten, 90 Minuten konstant zu agieren. Gute 60, 70 Minuten haben oft nicht gereicht.“ Dies ziehe sich wie ein roter Faden durch die Runde und habe viele Punkte gekostet. Das Team bekomme die Trainingsleistungen nicht immer auf den Platz. In Berghausen erwartet die Freinsheimer ein Gegner, der mit dem Rücken zur Wand und knapp über dem Strich steht, und den ebenfalls eine Unberechenbarkeit auszeichnet. Schröck hatte beim 2:2 gegen Jockgrim das System modifiziert und ein 4-3-3 mit den drei „Sechsern“ Sascha Schmitt, Elmir Brguljak und Alexander Haferstroh spielen lassen. „Es gibt eine Überlegung, dies so zu lassen“, so der Coach. Leidtragender der Systemänderung war Lukas Leideck, der zuvor als „Zehner“ agiert hatte und auf der Bank saß, weil es diese Position gegen Jockgrim nicht gab. Ein schwerer Schlag für einen Akteur, der zu den Leistungsträgern zählt. Leideck habe aber gut reagiert. „Er hat keinen Freudentanz vollführt, war aber nicht beleidigt und hat diese Woche stark trainiert“, lobt der Coach den 26-jährigen Allrounder, der mit elf Treffern erfolgreichster Torschütze des FVF ist. In Berghausen steht er wieder in Startelf, nur die Position ist offen.

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