Bad Dürkheim Pan-Stele für das Pfortenstück

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Ein großes Projekt, mit dem sich die Aktiven des Kulturvereins Wachenheim schon seit langem beschäftigen, soll 2017 realisiert werden, kündigt Vorsitzender Martin Pfeiffer an. Es sei dem Kulturverein ein Anliegen, eine breite Palette an Kultur anzubieten, dazu gehöre auch Kunst im öffentlichen Raum. Und so soll im kommenden Jahr eine Stele errichtet werden, die der Kulturverein finanzieren wird. Es ist eine Arbeit des in Darmstadt lebenden Bildhauers Professor Thomas Duttenhoefer. Motiv werde wahrscheinlich der Hirtengott Pan aus der griechischen Mythologie sein. Einen Standort hat der Kulturverein Wachenheim in Absprache mit den Verantwortlichen der Stadt und der Denkmalpflege bereits ausgesucht: das Pfortenstück. Der Kulturverein habe seit einigen Jahren zur Finanzierung der Stele Geld zurückgelegt, berichtet Pfeiffer. Kultur solle für alle Sinne sein und es wäre dem Kulturverein durchaus recht, wenn die Stele Diskussionen auslösen würde. Auch sonst hat der Kulturverein Wachenheim im kommenden Jahr einiges vor. Tradition ist es, mit einem Neujahrskonzert zu starten. Termin: Sonntag, 8. Januar, 11 Uhr, in der Sektkellerei. „Das ist immer ein besonderer Auftakt“, sagt Pfeiffer. Das Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz, das spielt, war schon öfter beim Neujahrskonzert zu Gast. Im Bereich Kabarett „ist es uns in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, die erste Garde nach Wachenheim zu holen“, sagt Pfeiffer. Auch 2017 könne man mit Christian Ehring einen erstklassigen Kabarettisten präsentieren, dies am 24. Juni, 20 Uhr, entweder in der Lutherischen Kirche oder in der Sektkellerei. Ehring war vor zwei Jahren schon einmal beim Kulturverein zu Gast und er sei so begeistert vom Publikum und von Wachenheim gewesen, dass er wiederkommen wollte, erklärt Pfeiffer. „Religion im Dialog“ ist der Titel einer Reihe, die zum Programm des Kulturvereins gehört. Bisher wurden vor allem Vorträge angeboten. Im kommenden Jahr ist in dieser Reihe im März in Kooperation mit der protestantischen Kirchengemeinde ein szenischer Theaterabend geplant. „Jesus macht nicht mehr mit“, ist der Titel des Programms, das der Schauspieler Moritz Stoepel und der Cellist Christopher Herrmann präsentieren werden. Das Jubiläum 500 Jahre Reformation macht sich auch beim Programm des Kulturvereins Wachenheim bemerkbar. Das Duo La Vigna spielt im Mai im Weinkeller der Villa Wolf Musik aus der Reformationszeit auf Flöte und Barocklaute. Eine Ausstellung mit Bildern von Klaus Stöber aus dem Elsass im Herbst, eine Lesung oder Buchvorstellung im Café Kulturey und Vorträge sind einige der weiteren Pläne des Kulturvereins Wachenheim für das Jahr 2017. Der Verein Kunst und Kultur in Ellerstadt (KuKiE) will seine Veranstaltungsreihen fortsetzen und auch das Festival „Mission in Blues“ sei wieder geplant, kündigt Sam Sommer, Vorsitzender des Vereins, an. Mission in Blues soll wie immer in der dritten Woche im Oktober von Donnerstag bis Sonntag sein, mit Konzerten, Session, Workshops und Blues-Weinprobe. Schon am 3. Januar beginnt das Programm von KukiE mit einem KuKiE-Stammtisch um 20 Uhr in der Weinstube Ultes. „Den Namen Stammtisch wollen wir ändern, denn er ist irreführend, bei den Treffen geht es darum, gemeinsam Musik zu machen“, sagt Sommer. Die „Stammtische“ sind in der Regel an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Blues Sessions sind seit Jahren eine feste Größe im Programm von KuKiE, dabei spielt die El Ville Blues Band, die „Hausband“ von KuKiE immer mit einem Gastmusiker am dritten oder vierten Donnerstag des Monats, in der Scheune der Weinstube Ultes. Die Reihe des Blues Sessions beginnt am 19. Januar mit Ali Leander als Gastmusiker. Auch Poetry Slam werde im kommenden Jahr wieder auf dem Programm stehen, so Sommer. Eine Veranstaltung soll am 7. April sein, zwei weitere im Spätjahr. Improvisationstheater und Lesungen sind weitere Vorhaben für 2017. Bei dem Verein würden sich stetig mehr Aktive engagieren und es gebe inzwischen mehrere Gruppen, die sich um die Veranstaltungen in den einzelnen Bereichen kümmern, berichtet Sommer. Die Jam-Session für Jazzmusiker, die an jedem vierten Mittwoch im Monat im Wachenheimer Badehaisel ist, laufe sehr gut, ebenso die Offene Bühne, die unter dem Titel Stadtmusikanten in den meisten Monaten, jeweils am zweiten Mittwoch, veranstaltet wird, berichtet Felix Hammann, einer der Aktiven des Vereins zur Förderung von Kultur und Kommunikation im regionalen Bezug – das ist der „Badehaisel“-Verein. Kult zum Jahresbeginn ist das Kurzfilm-Festival Cine cum Vinum, das 2017 von 27. bis 29. Januar ist. Auch zum Jahresende sind zwei Kult-Veranstaltungen im Badehaisel. Das Nikolauskonzert, das auch im kommenden Jahr am 6. Dezember mit dem „Hammer-Twintett Backblech“ für einen unterhaltsamen Nikolaustag sorgen wird. Außerdem das Weihnachtskonzert, das für 16. Dezember geplant ist. Da stehe noch nicht fest, wer spielen wird, sagt Hammann. Während des Jahres kommen einige alte Bekannte in das Badehaisel. Wobei Jasper van’t Hof zwar zum Badehaisel-Verein kommt, aber nicht in das Badehaisel selbst. Denn der begnadete Jazzpianist präsentiert sich dieses Mal als Organist und da es im Badehaisel mit einer Orgel ziemlich eng zugehen würde, spielt Jasper van’t Hof gemeinsam mit dem Saxophonisten Toni Lakatos in der protestantischen Kirche der Stadt. Ebenfalls schon häufig im Badehaisel zu Gast war der Gitarrist Ralf Illenberger, der am 4. November gemeinsam mit Peter Autschbach als Gitarren-Duo kommt. Jazz steht auch im ersten Vierteljahr mit Musikern des Hermann Art Kollektiv Mannheim auf dem Badehaisel-Programm, hier steht der genaue Termin noch nicht fest. „Ein bissel eigenartig, aber interessant“, so beschreibt Hammann eine für 4. März geplante Veranstaltung mit Liedern und Texten. „Vom krausen Leben …“ steht als Motto über einem Abend mit „Liedern zur Wanderschaft durch Schatten und Licht“. Die Musiker sind Anti von Klewitz, Jan von Klewitz, Sander Hoving und Jens Peizunka. Auch beim Creole Sommer in der Rhein-Neckar-Region ist das Badehaisel wieder dabei: mit der Formation „Hiss“ und ihrem Programm „Polka für die Welt“. „Das ist Musik, die gute Laune macht“, sagt Hamann. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

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