Bad Dürkheim
Ostermarkt an den Salinen ist „wie ein kleiner Wurstmarkt“
Frische Temperaturen und ein bedeckter Himmel haben am Samstagnachmittag für einen eher mäßigen Betrieb auf dem Ostermarkt östlich der Saline in Bad Dürkheim gesorgt. Familien mit Kindern stellten dabei eindeutig die größte Besuchergruppe. Die Schauteller äußerten sich vorsichtig optimistisch gegenüber eines noch wachsenden Zuspruchs – zumindest das Wetter meinte es ab Sonntag gut mit den Beschickern. An allen Ständen und Fahrgeschäften machte ein Schild auf den kommenden Mittwoch aufmerksam, denn dann ist „Familientag“ und das bedeutet ermäßigte Preise für Groß und Klein. Für das Feuerwerk am Freitag um 21.45 Uhr wurde ebenfalls schon überall Werbung gemacht.
Am Eröffnungstag, Gründonnerstag – Karfreitag war der Markt geschlossen, fand Christian Kübler den Besuch an seinem Getränkestand „relativ gut.“ Am Samstagnachmittag habe man vom Flohmarkt profitiert, da kamen die Besucher zum Essen vorbei. Zu seinem Betrieb gehört auch die Wurstbraterei nebenan. Seine Prognose für Sonntag: „Nochmal ganz gut.“
Der Schwerpunkt des Ostermarkts liegt eindeutig auf der Kinderunterhaltung, was die Fahrgeschäfte verdeutlichen. Mindestens drei Reitschulen waren für die ganz Kleinen im Einsatz. Diese setzten sich in Bewegung, sobald ein oder zwei Wagen besetzt waren.
Eröffnungstag eher mau, samstags schon mehr los
Die 13-jährige Leonie und die zwölfjährige Valentina hatten sichtlich Spaß. Sie waren auf dem ganzen Platz zugange und meldeten sich ab und zu bei ihren Eltern. „Der Ostermarkt ist wie ein kleiner Wurstmarkt, nur nicht so überfüllt. Wir kommen gerne hierher, das ist sehr entspannt“, meinte Valentina. Die Eltern der beiden genossen derweil Getränke und Essen an den Sitzgarnituren. Sie seien schon im vergangenen Jahr auf dem Ostermarkt gewesen, hauptsächlich der Kinder wegen. Sie finden den Markt aber generell „ganz nett“ und waren daher am Samstag bestimmt nicht zum letzten Mal vor Ort, wie die Dürkheimerin Christine Geminn berichtete.
Mit den Boxautos drehten ein paar Teenager ihre Runden. Der erste Tag sei immer nicht so doll, bis die Leute bemerkten, dass da „etwas ist“, meinte Richard Schramm im Kartenverkaufshäuschen. Trotzdem sei der Donnerstag nicht schlecht gewesen, fand er. Das Geschäft müsse erst richtig anlaufen, schließlich habe der Ostermarkt im vergangenen Jahr zum allerersten Mal stattgefunden, erklärte Steven Schauwetter an seinem Schießstand. Dass die Losbuden auch sehr gefragt waren, konnte man an den Plüschtieren sehen, die viele Kinder mit sich herumtrugen.
Festplatz dient als Versteck für Ostereier
Den Starttag am Donnerstag bezeichnete Jerome Grünewald in seinem Stand „geschenkt“, der Samstag sei der erste Tag gewesen, an dem etwas los war. Er war vergangenes Jahr noch nicht mit von der Partie, für ein Fazit ist es ihm noch zu früh, das könne man erst am Ende des Marktes ziehen. „Ich bin da guter Dinge“, meinte er jedoch optimistisch.
„Im Großen und Ganzen nicht beschweren“ wollte sich Steven Bügler beim Bungee Jumping für Kinder, schließlich sei der Markt erst zum zweiten Mal in Bad Dürkheim. Seiner Erfahrung nach gingen die Leute nach dem Winter mit ihren Kindern wieder gerne raus. Er hat sogar schon beobachtet, dass Eltern auf dem Festplatz Ostereier versteckt haben.