Bad Dürkheim Nicht Fisch, nicht Fleisch

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LUDWIGSHAFEN. So ganz war Thomas Laschitza, dem Betreuer des Hockey-Zweitregionalligisten Dürkheimer HC II, nach dem 6:6 (3:3) am Sonntagmittag gegen den TFC Ludwigshafen nicht zu entlocken, ob er denn nun zufrieden sei oder doch die Enttäuschung überwiege. „Wir sind mit einem Siegergefühl hierher gefahren“, unterstrich er.

Dürkheim lag durchweg mit einem, teilweise auch zwei Toren in Front. Doch Ludwigshafens Fabian Magin markierte, nachdem TFC-Coach Philipp Grimmer zwischenzeitlich Torhüter Erik Kühnel zugunsten eines weiteren Feldspielers herausnahm, zwei Minuten vor Schluss das 6:6 und ließ damit Dürkheims Träume von drei weiteren Zählern platzen. Die Mannschaft habe aber eine sehr geschlossene Leistung gezeigt, bilanzierte Laschitza nach 60 Minuten Spielzeit. Die Runde lief für die Zweite des DHC bisher alles andere als rund. Ein Sieg im Dezember gegen Wiesbaden und zwei Unentschieden gegen Speyer und jetzt gegen Ludwigshafen – mehr war bisher noch nicht drin. Und so finden sich die beiden Clubs nach etwas mehr als der Hälfte der Saison auf dem vorletzten und letzten Tabellenplatz wieder. Das allerdings soll und wird nach Ansicht von Laschitza so nicht bleiben. „Die Mannschaft ist jetzt eingespielt und der Truppe traue ich alles zu. Der Klassenerhalt ist absolut realistisch“, erklärte er im Brustton der Überzeugung. Ludwigshafens Herren hatten im ersten Durchgang deutlich mehr Spielanteile, erarbeiteten sich etliche hochkarätige Torchancen, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus. Vor allem DHC-Schlussmann Martin Allgeier zeigte klasse Reflexe und bewahrte sein Team vor einem Rückstand. Dürkheim agierte insgesamt cleverer, ließ die Löwen vor allem bei Kontern schlecht aussehen. Julian Heck brachte die Gäste nach klasse Zuspiel von Jens Paul bereits nach drei Minuten in Führung. Richard Neu erhöhte nach einer Viertelstunde – dieses Mal vom starken Heck in Szene gesetzt – auf 2:0. Die Ludwigshafener setzten nach wie vor die Dürkheimer Defensive unter Druck. Es dauerte aber bis zur 25. Minute, ehe der überragende Alexander Matz zum 1:2-Anschlusstreffer einlochte. Die Dürkheimer Antwort kam prompt. Per Strafecke erhöhte Paul auf 3:1. Matz und Fabian Magin sorgten kurz vor der Pause jeweils per Kurze Ecke für den Ausgleich. Im zweiten Durchgang des Kellerduells begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Dürkheim hielt durchweg den Ein-Tor-Vorsprung. In einer packenden Schlussphase gelang Magin zunächst der Ausgleich und fast wäre er noch zum Mann des Tages aus Sicht der TFC-Herren avanciert, als er in der Schlussminute beim Abschluss knapp scheiterte. So spielten sie: Aufstellung: Allgaier, Huch, Heck, Hildebrand, Kuster, Neu, Rübens, Sturm, Tebel, Zilkens, Paul; Tore: 0:1 und 0:2 Neu (3./15.), 1:2 Matz (25.), 1:3 Paul (26./Kurze Ecke), 2:3 Matz (28./Kurze Ecke), 3:3 Magin (29./Kurze Ecke), 3:4 Heck (32./Siebenmeter), 4:4 Minges (38./Kurze Ecke), 4:5 Neu (44./Kurze Ecke), 5:5 Fechtner (50.), 5:6 Paul (54.), 6:6 Magin (58.); Kurze Ecken: 5/3 – 4/2; Beste Spieler: Kühnel, Matz – Allgeier, Heck; Zuschauer: 60; Schiedsrichter: Schröder, Krüger (Mainz, Alzey).

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