Weisenheim am Berg RHEINPFALZ Plus Artikel Neuer Bürgermeister Edmund Müller soll „Mensch bleiben“

Der neue Gemeinderat von Weisenheim am Berg. Vordere Reihe von links: Sebastian Weisbrodt. Inga Mock, Harald Dauns, Jürgen Menge
Der neue Gemeinderat von Weisenheim am Berg. Vordere Reihe von links: Sebastian Weisbrodt. Inga Mock, Harald Dauns, Jürgen Menge, Diana Kurkowski, Anne Liebold, Elisabeth Blüthner, Egon Zimmermann. Zweite Reihe von links: Sebastian Kunz, Christian Brill, Jochen Petzoldt, Jörg Kuhmann, Emund Müller, Bernd Sebastian, Elke Schanzenbächer. Es fehlen Jürgen Forkert und Sabine Zimmermann.

Zum ersten Mal leitete Edmund Müller (BfW) als Bürgermeister von Weisenheim am Berg die Sitzung des Gemeinderats.

Er sei froh über das große Engagement der Ratsmitglieder, mit denen er gemeinsam zum Wohl der Gemeinde tätig werden wolle, sagte Müller. Man werde stets bemüht sein, die besten Lösungen für die Gemeinde zu suchen, versprach der 68-Jährige. „Es geht darum, Politik erlebbar zu machen und für eine zukunftsfähige und nachhaltige Dorfentwicklung einzutreten“, sagte Müller, der von seinem Vorgänger Joachim Schleweis (CDU) in der Sitzung ernannt worden war. Er sei froh, dass der Rat aus freiheitlich-demokratischen Parteien bestehe, die mit Vertrauen und Zuversicht eine lebenswerte Zukunft gestalten wollten.

Müller würdigte seinen Amtsvorgänger bei dessen Verabschiedung als „wertgeschätzten Bürgermeister, der in den vergangen zehn Jahren mit großer Energie und Weitsicht die Gemeinde geleitet hat“. Auch die besonderen Herausforderungen durch die Pandemie habe er gemeistert. Insgesamt war Schleweis 30 Jahre kommunalpolitisch tätig, zuvor als Beigeordneter und Ratsmitglied. Er habe einmal den Spruch „Mensch bleiben“ mitbekommen, sagte Schleweis. Diesen würde er auch gerne seinem Amtsnachfolger mit auf den Weg geben.

Fünf neue Mitglieder

Zum Ersten Beigeordneten und damit als Nachfolger für Klaus Lindenblatt (SPD) wurde in geheimer Wahl Harald Dauns (CDU) bestimmt. Drei Ratsmitglieder stimmten mit Nein. Er war zuvor Zweiter Beigeordneter ohne Geschäftsbereich gewesen. Er wird sich künftig um die Bereiche Bauen, Liegenschaften und Friedhof kümmern. Die beiden Ratsmitglieder der Grünen, Egon Zimmermann und Elisabeth Blüthner, votierten gegen diese Geschäftsübertragung.

Zur Zweiten Beigeordneten wurde bei zwei Gegenstimmen Diana Kurkowski (BfW) gewählt. Ob sie einen Geschäftsbereich bekommt, soll in der Sitzung nach den Sommerferien entschieden werden.

Dem neuen Gemeinderat gehören fünf neue Mitglieder an: Für das Bündnis für Weisenheim sind dies Anne Liebold, Christian Brill und Jürgen Forkert, für die CDU Inga Mock und für die Grünen Elisabeth Blüthner. Stärkste Fraktion ist die CDU mit sechs Sitzen. Nur einen Sitz weniger hat das Bündnis für Weisenheim. Die SPD-Fraktion hat drei, die Grünen zwei Sitze.

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