Handball
Nach drei ersten Plätzen: HSG arbeitet weiter an erfolgeicher Jugend
Gleich drei erste Plätze in der Pfalz sind eine beeindruckende Bilanz für die HSG. 60 T-Shirts mit dem Aufdruck „Erster“ wurden an die Mädchen und Jungen der erfolgreichen Mannschaften verteilt. Nach dem Abbruch der Saison 2019/20 hat der Pfälzer Handballverband (PfHV) festgelegt, dass die Spielzeit ohne Meister beendet wird. Ausgewertet wurden die Tabellen aber dennoch mit der Quotientenregel. Dafür werden die erspielten Punkte durch die Anzahl der gemachten Spiele geteilt und dann mit 100 multipliziert. Demnach standen die drei HSG-Nachwuchs-Teams auf dem Platz an der Sonne. Offizielle Meisterehrungen und damit Urkunden gab es zwar nicht, aber die theoretischen Titelgewinner wurden mit Bällen gewürdigt.
Dabei hätte für Rang eins bei der männlichen C-Jugend gar nicht unbedingt herumgerechnet werden müssen: Nach dem letzten noch durchgeführten Spiel am 10. März mit dem 33:27-Sieg gegen die HSG Landau-Land hatte das Team schon einen uneinholbaren Vorsprung auf den Verfolger auf Platz zwei herausgespielt: Die Mannschaft hatte nach dem Spieltag noch keinen Punkt verloren und 28:0 Zähler gesammelt.
Trainerteam: „Tolle Entwicklung der Jungs“
Die männliche B-Jugend hatte nach einer etwas durchwachsenen Hinrunde in der Rückrunde richtig Gas gegeben, nur zwei Spiele gegen wichtige Konkurrenten standen noch aus. Das Trainerteam Lukas Tschischka und Christian Täumler, die die C- und die B-Jugend betreuen, bescheinigten ihren Jungs „eine tolle Entwicklung“. Auch die Mädchen der weiblichen D-Jugend hatten bis zum Abbruch keinen Punkt abgegeben und die Meisterschaft fest im Blick. Die Trainer Marius Weidenhaus und Timo Kluzik haben eine gute Mannschaft geformt.
Nach den ersten Trainingseinheiten mit Abstand im Freien sind die Beschränkungen mittlerweile gelockert worden. Alle Jugend-Teams der HSG trainieren wieder in den neuen Zusammensetzungen. Viele der Jungs möchten in der neuen Saison dann mit der A- beziehungsweise B-Jugend in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar antreten.
Ob die Qualifikation dafür Ende September gespielt werden kann, ist aber noch unklar, da die Sporthallen erst nach und nach wieder geöffnet werden. Ohne Qualifikationsturnier müssten die „Jung-Gekkos“ nach der Setzliste des PfHV in der Pfalzliga spielen. Dort werden auch alle anderen Altersklassen der HSG ab der D-Jugend mit der ersten Mannschaft antreten.
Mittlerweile 40-köpfiges Trainerteam bei der HSG
„Unser Ziel ist es immer, oben mitzuspielen“, blickt Jugendleiter Tschischka für alle Teams nach vorne. Die Jugendabteilung der „Gekkos“ ist auf gut 250 Kinder und Jugendliche in 21 Teams von den Minis bis zur A-Jugend angewachsen. „Damit sind wir die größte Spielgemeinschaft in der Pfalz“, verweist der Jugendleiter auf eine extrem gute Entwicklung der HSG und deren Nachwuchs.
Das sei ein Verdienst vieler engagierter Leute. Zum mittlerweile über 40 Köpfe zählenden Trainerteam gehören viele Jugendspieler. Dadurch gebe es für jede Altersklasse mindestens zwei Trainer, was dafür sorge, dass alle Spieler leistungsgerecht gefördert werden können. Es wird also weiter daran gearbeitet, dass es im nächsten Frühjahr wieder T-Shirts zu bedrucken gibt. Auf denen darf dann möglicherweise auch wieder „Meister“ stehen ...