sportler im Blick
Muhrer fast nur für TuS Wachenheim an der Platte
Die offizielle Leitung der 1951 gegründeten Tischtennisabteilung liegt zwar bei Muhrer, doch der Wachenheimer sieht dies mehr als Gemeinschaftsaufgabe. „Helmut Ott und Jens Hubrich machen im Jugendbereich sehr viel“, sagt der Mitarbeiter im technischen Großkundenbereich bei der Telekom. Jugendtrainer Hubrich manage die Termine und die Mannschaftsmeldungen für den Nachwuchs. Helmut Ott, Vater der Damen-Mannschaftsführerin Sabrina Wehrhahn, ist Vorsitzender des Gesamtvereins und auch Jugendleiter bei den Tischtennisspielern.
Muhrer spielte fast nur für den TuS, bis auf eine Auszeit von fünf Jahren, nachdem die Wachenheimer aus der Bezirksliga abgestiegen waren. Damals gab es sportlich nicht die richtige Perspektive für Muhrer. „Ich wollte weiter Bezirksliga spielen. Unsere Erste Mannschaft ist auseinandergefallen. Es war aber immer klar, dass ich zurückkehre“, erklärt er.
Stolz auf Talent der Tochter
Der sportliche Weg führte Muhrer als Kind nicht direkt an die Platte, zuvor wurden größere Bälle aus Leder bewegt. „Ich habe mit 14 Jahren relativ spät mit dem Tischtennis angefangen. Anfangs habe ich noch parallel Fußball gespielt, mich aber für Tischtennis entschieden“, erzählt der Familienvater. Schnell war er auch in der Jugendabteilung engagiert, machte die Tischtennis-C-Trainer-Lizenz. „Ich war fast immer im Jugendbereich tätig. Musste nur ab und zu, wenn es beruflich nicht mehr ging, mal eine kleine Pause einlegen.“
Die Erfolge im Nachwuchsbereich in jüngster Vergangenheit sind durchaus beachtlich. Muhrers Tochter Annika hat nicht nur den Sprung in die Pfalzligamannschaft der Damen gefeiert und hatte einen nicht unerheblichen Anteil an der Vizemeisterschaft in der Bezirksliga und dem damit verbundenen Aufstieg. Auch in ihrer Altersklasse kann die 15-Jährigein der Pfalz weit vorne mitmischen. „Sie hat angefangen mit den Mini-Meisterschaften und dann einfach weiter gemacht“, erzählt ihr Vater und ist stolz, dass seine Tochter Talent für seinen Lieblingssport entwickelte. Neben dem Tischtennis hat sie zwei weitere Leidenschaften: Klavierspielen und Tanzen. „Würde sie sich nur auf das Tischtennis konzentrieren, wäre sie noch ein Stück besser“, meint Muhrer.
Seit 2011 Abteilungsleiter
Seit 2011 ist der 60-Jährige nun Abteilungsleiter, war vorher auch Beisitzer. „Unser ehemaliger Abteilungsleiter Will Dörr hat mich damals angesprochen, ob ich das Amt übernehmen möchte“, erzählt Muhrer. Dörr habe ihm ein solides Fundament übergeben, an dem er nur Kleinigkeiten geändert habe. „Wir haben früher schon viele Turniere ausgerichtet. Das war immer gut für die Vereinskasse und wir wollten auch den Verband unterstützen“, erklärt Muhrer und sieht die Unterstützung der Jugendarbeit als wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Im Gesamtverein sieht er seine Abteilung gut aufgestellt. Die Belange der 60 Mitglieder fassenden Abteilung werden regelmäßig gut angenommen.