Wachenheim
Mit Querungshilfe sicherer über die Weinstraße
Der Stadtmauerrundweg wird in direkter Verlängerung an den Verbindungsweg „Hinter dem Graben“ angeschlossen. Dafür wird die Fußgängerampel in südliche Richtung versetzt. Wie die Verwaltung informiert, werde dadurch die Querung der Weinstraße vor allem für Kinder und ältere Menschen sicherer. Laut Bauamtsleiter Stefan Schneider wolle man dadurch auch verhindern, dass Passanten die Straße einige Meter vor der Ampel überqueren, um zum Stadtmauerrundweg zu gelangen. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer harmonischeren Stadtein- und Stadtausfahrt führen, sodass „abrupte Brems- und Beschleunigungsvorgänge vermieden werden“.
Arnold Nagel (FWG) forderte in der Ratssitzung, die Mauer auf der westlichen Seite, die den Abschluss zum Pfortenstück bildet, im Zuge der Straßenbauarbeiten ebenfalls zu sanieren. Dem entgegnete der Bauamtsleiter, dass die Mauer zurzeit noch funktionstüchtig sei und durch die Bauarbeiten nicht in Mitleidenschaft gezogen werde. „Wir planen die Sanierung der Straße vor der Mauer und zwar räumlich und zeitlich“, sagte Schneider. „Im Zuge der Bebauung des Pfortenstücks wurde in unmittelbarer Nähe der Mauer ein Wendehammer errichtet, der auf der Krone der Mauer liege. Das hat die Mauer bislang gut verkraftet“, so der Bauamtsleiter.
Wie der Bauamtsleiter weiter mitteilte, soll mit den Bauarbeiten Anfang Dezember begonnen werden, wenn die Vereinbarungen über den Bauablauf mit dem Landesbetrieb Mobilität in Speyer (LBM) abgeschlossen seien. Eine zeitliche Abstimmung mit dem LBM sei notwendig, da die Ausbaupläne auf der B 271 noch nicht beendet seien. Dort stehe im Frühjahr die Umgestaltung der Anschlussstelle Wachenheim/Friedelsheim auf der Agenda, wobei die L 516 wieder als Umleitungsstrecke vorgesehen sei.
„Wir rechnen mit einer Bauzeit von zehn Wochen, hoffen aber, dass wir etwas früher fertig sein werden“, informierte Schneider.