RHEINPFALZ-Sommertouren Mit den Lesern unterwegs zu Reisig, Riesling und Römern

333 Meter Wahrzeichen: Aber wie sieht es eigentlich hinter den Kulissen des Gradierbaus aus?
333 Meter Wahrzeichen: Aber wie sieht es eigentlich hinter den Kulissen des Gradierbaus aus?

Sie sind immer etwas Besonderes: Die Ziele der Sommertouren. Sie ermöglichen unseren Lesern Blicke hinter die Kulissen und bieten einmalige Geschmackserlebnisse.

Zum Auftakt laden wir unsere Leser zu einer besonderen Stippvisite nach Freinsheim ein. Das Stellwerkhäuschen an der Bahnlinie zwischen Freinsheim und Frankenthal baut Fotografenmeisterin Melanie Hubach in ein Fotostudio um. Es war die besondere Atmosphäre des idyllisch gelegenen rot-braunen Backsteingebäudes, das Hubach so begeistert hat. Vor vier Jahren erwarb sie es deshalb vom ehemaligen Freinsheimer Verbandsbürgermeister Gottfried Nisslmüller, der es zuvor der Deutschen Bahn abgekauft hatte, um es als Ferienunterkunft anzubieten.

Geschichte und Geschichten: Über das Stellwerkhäuschen haben Melanie Hubach und Gottfried Nisslmüüer viel zu erzählen.
Geschichte und Geschichten: Über das Stellwerkhäuschen haben Melanie Hubach und Gottfried Nisslmüüer viel zu erzählen.
Exklusive Einblicke: Das Anlehnhaus an der Freinsheimer Stadtmauer öffnet für RHEINPFALZ-Leser seine Pforten.
Exklusive Einblicke: Das Anlehnhaus an der Freinsheimer Stadtmauer öffnet für RHEINPFALZ-Leser seine Pforten.
Feine Tropfen: Winzer Karsten Peter bittet zur Probe.
Feine Tropfen: Winzer Karsten Peter bittet zur Probe.
Fortschritte im Bademantelgang: Wie es auf der Thermebaustelle aussieht, zeigt Steffen Wietschorke.
Fortschritte im Bademantelgang: Wie es auf der Thermebaustelle aussieht, zeigt Steffen Wietschorke.
Starkes Team: Ein Blick hinter die Kulissen des Leprima.
Starkes Team: Ein Blick hinter die Kulissen des Leprima.
Kleine Männchen, große Geschichten: Alte Römer mal anders.
Kleine Männchen, große Geschichten: Alte Römer mal anders.

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Einiges hat sich seitdem in dem historischen Gebäude getan. Die offizielle Eröffnung rückt näher. Doch vorher möchte Melanie Hubach eine Gruppe von 15 RHEINPFALZ-Lesern zu einem exklusiven Besuch in ihr Studio einladen. Am Freitag, 19. Juli, können die Teilnehmer bei einem Rundgang vieles zur Geschichte des Gebäudes und seiner damaligen Funktion, aber auch zu den Renovierungsarbeiten und der heutigen Nutzung erfahren. „Der Termin am 19. Juli ist für mich etwas Besonderes, denn vor genau 20 Jahren habe ich meine Berufsausbildung zur Fotografin begonnen“, verrät Hubach, die darauf mit ihren Gästen anstoßen möchte. Die Teilnehmer dieser Sommertour dürfen außerdem die Gelegenheit nutzen, die Fotografenmeisterin nach Tipps rund ums Fotografieren zu befragen.

Zur Geschichte des Stellwerks weiß Reiner Frank einiges zu berichten. Der Freinsheimer Eisenbahnfan war dort beschäftigt und hat das Stellwerk selbst bedient. Auch Vorbesitzer Gottfried Nisslmüller möchte bei der Sommertour vorbeischauen und von seinen Erfahrungen als früherer Stellwerk-Besitzer berichten.

Blick hinter die Gradierbau-Kulissen

In der Woche darauf gibt es ein anderes Schmuckstück zu bestaunen: Den 1847 von Salineninspektor Albert von Schenk erbauten Gradierbau, eines der Wahrzeichen der Stadt Bad Dürkheim. Es ist das letzte erhaltene von insgesamt sechs Gradierwerken, die zur Salzgewinnung dienten. Mit einer Länge von 333 Metern zählt der Bad Dürkheimer Gradierbau mittlerweile zu den größten Freiluftinhalatorien Deutschlands. Während wohl die meisten Menschen in der Region schon die frische Prise Nordseeluft bei einem Spaziergang rund um die Saline genossen haben, haben am 24. Juli Leserinnen und Leser die Chance, Einblicke in das bekannte Bauwerk zu erhaschen, die sonst der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Die Führung übernimmt Dieter Petry, Leiter des Bauamtes der Bad Dürkheim und Mitglied des Fördervereins Gradierbau.

Noch kein Wahrzeichen der Stadt ist die Therme, die unweit des Gradierbaus entsteht. Sie ist das Ziel der Sommertour in der dritten Ferienwoche, genauer am 30. Juli. Nach Bauverzögerungen und Kostensteigerungen machten die Arbeiten für das Projekt zuletzt zügige Fortschritte. Die Eröffnung ist für April 2025 geplant, sodass die Leserinnen und Leser bei der Tour, die vom stellvertretenden Bauamtsleiter Steffen Wietschorke geführt wird, schon einen sehr guten Einblick bekommen werden, wie es in der Wohlfühloase später einmal aussehen wird.

Von großen Bauwerken und Projekten wie Gradierbau und Therme geht es zu einem kleinen, aber feinen Gebäude wieder nach Freinsheim: dem neuen Anlehnhaus an die Stadtmauer in der südlichen Ringstraße. Das architektonisch anspruchsvolle Gebäude in Holzbauweise, das 2021 fertig gestellt wurde und dessen Rückseite die Stadtmauer bildet, öffnet seine Pforten exklusiv für unsere Sommertour am 8. August.

Welche Weine schmecken besser?

Die fünfte Woche steht dann ganz im Zeichen der Kulinarik: Zunächst geht es am 14. August zum kleinen, aber feinen Bad Dürkheimer Weingut Karsten Peter. Der Winzer, der sich auf dem Gut Hermannsberg an der Nahe einen Namen in der Weinbranche gemacht hat, hat 2021 auch das elterliche Weingut am Neuberg übernommen. Für den Besuch der Sommertour hat er sich etwas Besonderes einfallen lassen: einen Vergleich von Pfälzer Weinen mit den Tropfen von der Nahe.

Besonders ist auch die Lebenshilfe in Bad Dürkheim – und vielfältig. Am Lebenshilfe-Standort an der Sägmühle gibt es neben Wohnheim und Werkstätten längst auch eine eigene Weinbauabteilung und einen Supermarkt. Der Bio-Markt Leprima ist vor wenigen Wochen erweitert worden und bietet nun Waren auf der doppelten Fläche. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Weinbau der Lebenshilfe. Bei der Sommertour am 15. August wollen wir in beiden Bereichen hinter die Kulissen schauen.

Ob Kriemhildenstuhl oder Villa am Weilberg: Die Römer haben Spuren in Bad Dürkheim hinterlassen. Bei der Sommertour in der letzten Ferienwoche, am 20. August, geht es mit Museumsleiterin Britta Hallmann-Preuß auf römische Pfade.

Im Mittelpunkt steht dabei die Römervilla, die sich die Teilnehmer der Sommertour einmal „in echt“ und einmal in der Miniaturversion von Peter Linn im Stadtmuseum ansehen werden.

Anmeldung

Nur für die RHEINPFALZ-Sommertour Stellwerkhäuschen an der Bahnlinie zwischen Freinsheim und Frankenthal am Freitagvormittag, 19. Juli, nehmen wir bereits jetzt Anmeldungen entgegen: Per E-Mail an
sommertour_duw@rheinpfalz.de
Oder man wirft eine Postkarte in den Briefkasten der Lokalredaktion in der Mannheimer Straße 10. Wir berücksichtigen Anmeldungen nur, wenn eine Rufnummer angegeben ist!
Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 17. Juli, 10 Uhr. Wir losen bis zu 15 Teilnehmer aus. Wir bitten um Verständnis, dass wir nur die Teilnehmer selbst informieren können.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die übrigen Touren kündigen wir noch separat an und geben die Termine bekannt. Die Teilnahme erfolgt stets auf eigenes Risiko.

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