Bad Dürkheim / Wachenheim
Mit Corona-Auflagen: Am Mittwoch starten die Abitur-Prüfungen
Es ist – Corona sei Dank – ein besonderer Jahrgang, der dieser Tage seine Abiturprüfungen ablegt. Die Pandemie hat fast die gesamte Oberstufe dominiert. Und sie prägt ihren Abschluss: Maskenpflicht, Mindestabstand, Lüftungspausen, Testpflicht – die Hygienevorschriften des Landes verlangen Abiturienten und Organisatoren einiges ab. Kurz vor den Weihnachtsferien habe seine Schule aus dem Bildungsministerium die Handreichung zu den Hygienemaßnahmen erhalten, teilt Armin Rebholz, Schulleiter am
Während der gesamten Prüfungszeit besteht Maskenpflicht, nur alle 20 Minuten während der Lüftungsphasen dürfen die Abiturienten die Maske abnehmen. Zwar seien die Schüler die Maske im Unterricht gewohnt, jedoch nicht über viereinhalb Stunden, gibt der Schulleiter zu bedenken: „Das wird wohl individuell unterschiedlich sein, wie die Schüler das empfinden.“
Wer nicht geimpft ist, muss einen Test vorlegen
Und noch etwas ist neu: Alle nicht Geimpften oder nicht Genesenen müssen zur Prüfung einen aktuellen negativen Test vorlegen. Der sei zwar auch an der Schule möglich, doch „wir empfehlen, diesen bereits am späten Nachmittag des Vortages machen zu lassen“, so Rebholz.
Insgesamt stellen sich am WHG 94 Prüflinge – 42 Schüler und 52 Schülerinnen – den Abituraufgaben. Los geht es mit Biologie und Physik. Den Abschluss machen 23 Prüflinge in Französisch und Spanisch am 19. Januar. Dazwischen rauchen die Köpfe über Aufgaben in Deutsch, Erdkunde, Geschichte, Sozialkunde, Sport, Englisch, Mathematik und Chemie.
„Die Maskenpflicht ist hart“
Erst am Freitag steigen die ersten Abiturienten an der
Auch sie empfiehlt den „ganz wenigen“ ungeimpften Abiturienten, sich am Tag vor der Prüfung zu testen: „Wir haben eine kleine Teststation in der Schule, aber in den letzten Wochen hatten wir auch etliche falsch positive Tests. Und ob man sich dem Stress am Prüfungsmorgen aussetzen möchte...?“
„Jahrgang ist mit am meisten betroffen“
Einig sind sich Rebholz und Bender, dass Schulschließungen, Fern- und Wechselunterricht diesen Abiturienten kein normales Lernen ermöglicht haben. „Dieser Jahrgang ist mit am meisten betroffen“, sagt Rebholz. Nicht alles habe in der nötigen Tiefe besprochen werden können. „Da muss man sich nichts vormachen“, sagt auch Bender. „Wir sind gespannt, ob darauf bei den zentralen Aufgaben reagiert wurde.“