Bad Dürkheim Luise Rist stellt ihr Buch „Morgenland“ vor
Musikalisch begleitet wird sie von Choman Bahram auf der Santoor.
Ihr Buch thematisiert Flucht und Migration, Choman Bahram, selbst geflüchtet, kennt die Balkanroute aus eigener Erfahrung.
Luise Rist, die in Wachenheim aufgewachsen ist und in Bad Dürkheim zur Schule ging, ist Theatermacherin (bis 2008 Dramaturgin am Deutschen Theater Göttingen) sowie Autorin von Theaterstücken und bislang zwei Romanen. 2009 gründete sie ein eigenes Freies Theater (boat people projekt), das im vergangenen Jahr mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet wurde. Schwerpunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzungen war insbesondere das Thema Flucht und Migration.
Flucht und Liebe
Darum geht es in „Morgenland“: Die junge Deutsche Frida reist nach Serbien, um dort Flüchtlinge an der Grenze zu Ungarn zu unterstützen. Dort begegnet sie dem Afghanen Ali. Die beiden verlieben sich, und Frida schließt sich ihm und einer Gruppe jugendlicher Flüchtlinge an. Doch in Deutschland fällt es Ali schwer, sich einzuleben, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.