Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel Louisa Appel von Blockade ausgebremst

Fast hätte sich Louisa Appel Bronze im Hochsprung geholt.
Fast hätte sich Louisa Appel Bronze im Hochsprung geholt.

Louisa Appel vom LTV Bad Dürkheim war am Wochenende bei den Süddeutschen Meisterschaften im Hochsprung in der Altersklasse W14 am Start. Wie lief es für die junge Athletin?

Sehr kurzfristig waren die Titelkämpfe ausgetragen worden. Ursprünglich waren sie für Ende September geplant. Dann gab es Terminprobleme des Ausrichters und die „Süddeutschen“ wurden zwischenzeitlich ganz abgesagt. Dann hat sich der Hessische Leichtathletikverband aber kurzerhand entschlossen, die Veranstaltung unter allen Corona-Auflagen doch stattfinden zu lassen – nur eben früher als gedacht.

Appel hatte bereits im ersten Wettkampf des Jahres Anfang Juli in Limburgerhof die Norm von 1,45 Meter abgehakt und war dadurch startberechtigt. „Doch die fehlende Wettkampfpraxis war nicht mehr aufzuholen. So war der Saisonhöhepunkt ein recht kurzer, aber dennoch erfolgreicher Wettkampf“, wie ihr Trainer Christian Heilmann mitteilt.

Coach Heilmann: „Wichtige Erfahrung für Louisa“

Denn die Einstiegshöhe war mit 1,45 Metern nur neun Zentimeter unter Bestleistung und somit eine Hausnummer. Der Einstieg gelang Appel im zweiten Versuch. Drei Anläufe brauchte sie, um über 1,50 Meter zu springen. Schluss war dann bei 1,54 Meter. Eine Blockade im Rücken habe verhindert, dass die 14-Jährige korrekt anlaufen konnte, „und somit war die Höhe nicht überspringbar“, berichtet Heilmann weiter. Im Gesamtfeld platzierte Appel sich auf Rang sechs. Das war knapper von den Medaillenrängen entfernt, denn ein Fehlversuch weniger über 1,50 Meter hätte Bronze bedeutet – den Platz teilten sich drei Athletinnen. Die Siegerin hatte die 1,54 Meter geschafft.

„Trotz der Kürze des Wettkampfs war es eine wichtige Erfahrung für Louisa, die sich erst einmal an die vielen Zuschauer und ähnlich gute Konkurrentinnen gewöhnen musste“, kommentiert ihr Coach abschließend.

x