Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel „Lindenbrunnencarré“ soll kurz vor Baubeginn stehen

Der verbliebene Schutthaufen soll nach Angaben der Investoren später als Füllmaterial dienen.
Der verbliebene Schutthaufen soll nach Angaben der Investoren später als Füllmaterial dienen.

Nach dem Abriss der alten Scharfenberger-Halle im Frühjahr vergangenen Jahres hatte sich auf dem Areal des „Lindenbrunnencarré“ in Wachenheim wenig getan. Nun steht der Baubeginn kurz bevor.

Eigentlich sollte das Bauprojekt am Königswingert/ Am Lindenbrunnen im Sommer 2023 fertiggestellt sein. Ein Blick auf das etwa 3000 Quadratmeter große Areal verdeutlicht jedoch, dass die Investoren von diesem Ziel weit entfernt sind. Nach Auskunft von Volker Eckl von der Projektgesellschaft Wachenheim habe sich der Baubeginn aufgrund der Schwierigkeiten in der Bauwirtschaft, langwieriger Genehmigungsverfahren und Einsprüchen einiger Anlieger immer weiter nach hinten verzögert. Im April soll nun mit den Aushubarbeiten für eine Tiefgarage begonnen werden. Mit der Fertigstellung des ehrgeizigen Bauprojektes sei spätestens Anfang 2025 zu rechnen.

Erst dann können die 17 Eigentumswohnungen und die neuen Räumlichkeiten für die Sparkasse Rhein-Haardt, eine Arztpraxis, einen Physiotherapeuten sowie ein Reha- und Pflegezentrum bezogen werden. Den neuen Bewohnern werden dann auch 37 Tiefgaragen-Stellplätze zur Verfügung stehen.

Rohbau bis Jahresende

Dass nach dem Abriss der Scharfenberger Halle im Frühjahr 2022 auf dem Areal nicht viel passiert war, hat viele Bürger irritiert. Zumal das Gelände von den Investoren zeitweise als Zwischenlager für Bauschutt und große Steinquader anderer Bauprojekte genutzt wurde. Hartnäckig hielt sich zudem das Gerücht, dass es auf dem Gelände Bodenverunreinigungen geben würde. „Die Bodenuntersuchungen haben ergeben, dass es keine Verunreinigungen gibt. Den größten Teil des Bauschutts haben wir beseitigt, der verbliebene Rest ist als Füllmaterial für unser Bauvorhaben vorgesehen“, sagt der Investor. Er habe nun eine Baufreigabe und führe gerade Gespräche mit verschiedenen Rohbaufirmen, um in Kürze mit den Bauarbeiten beginnen zu können. „Wenn alles gut läuft, wird der Rohbau zum Jahresende abgeschlossen sein“. Nach den Aushubarbeiten und dem Einbringen der Spundwände für die Tiefgarage werde man mit den Betonhochbauten für den Rohbau fortfahren. Anschließend würden die Fenster eingebaut und die Außenfassade gestaltet.

Für den Innenausbau rechne er mit gut neun Monaten, so Eckl. Das „Lindenbrunnencarré“ soll Ende 2024 oder Anfang 2025 fertig sein, kündigt der Investor an.

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